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Sassenroth

Geschichte:

Als Initiatoren der Burgründung gelten die urkundlich von 1261 bis 1394 nachweisbaren niederadeligen Herren von Sassenroth. Im Spätmittelalter wird die Anlage als "steinernes Haus zu Sassenroth" bezeichnet. 1352 wurde die Burg auf dem Zug eines Aufgebotes des Landfriedens unter der Führung des Trierer Erzbischofs Balduin von Luxemburg vor die Burg Hohenseelbach zerstört. Später scheint die Anlage wiederhergestellt worden zu sein. 1453 gelangte Sassenroth als saynisches Lehen an Gerhard von Gebhardshain zu Kotzenroth (Rosenheim). 1469 brachte Elisabeth, die Tochter des Gerhard von Gebhardshain den Adelssitz ihrem Gatten, Johann von Widderstein, zu. Durch ihre Tochter Lyse, seit 1489 mit Konrad von Bicken vermählt, gelangte der Adelssitz an die von Bicken. Im Streit um die reichsritterschaftliche Stellung des Hauses Sassenroth zwischen den Herren von Bicken und den Grafen von Sayn ließ Heinrich von Sayn 1580 Haus Sassenroth besetzen und setzte Philipp von Bicken auf der Freusburg gefangen. Erst nach dem Aussterben der von Bicken wurde der Hof 1732 eingezogen. Auf den ritterschaftlichen Gütern zu Sassenroth (Sassenroth und Wenigsassenroth) standen 1767 keine Gebäude mehr. (Jens Friedhoff)

Bauentwicklung:

Es handelt sich vermutlich um einen schlichten, in Stein errichteten Adelssitz. Zur Baugestalt der nicht eindeutig zu lokalisierenden Anlage sind keine Angaben möglich. (Jens Friedhoff)