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Uetgenbach

Geschichte:

Der Ort Uetgenbach wird erstmals 1173 im Kontext einer Güterschenkung an das Kloster Schwarz-Rheindorf erwähnt. Nach der Burg Uetgenbach nennt sich das mit Theoderich 1216 erstmals genannte edelfreie Geschlecht der Herren von Uetgenbach, das sich im Spätmittelalter in zwei Linien zu Ehrenstein und Bruchhausen teilt. Die Stammburg Uetgenbach wurde sehr wahrscheinlich bereits in den 1330er Jahren im Zuge des Neubaus der Burg Ehrenstein an der Wied aufgegeben. Neben der zur Burg gehörenden Kapelle St. Florin stiftete Bertram von Nesselrode - die Famlie von Nesselrode trat nach dem Aussterben der Linie Uetgenbach-Ehrenstein deren Erbe an - ein Hospital. (Jens Friedhoff)

Bauentwicklung:

Baugeschichte und Ursprung der Motte Uetgenbach sind bislang noch unerforscht. Der hochmittelalterlichen Anlage gehören die als Bodendenkmal erhaltene Motte sowie die unweit der Burgstelle gelegene, in gotischer Zeit veränderte Kapelle Uetgenbach an. (Jens Friedhoff)

Baubeschreibung:

Die sehr gut erhaltene Motte weist einen etwa 4 m hohen Erdhügel von 20 m Druchmesser auf, der von einem bis zu 12 m breiten Graben mit vorgelegtem 4 m hohen Wall umgeben ist. Graben und Außenwall erreichen einen Durchmesser von 55 m. Die Wallunterbrechnung an der Nordseite könnte die Stelle des Zuflusses für den Wassergraben andeuten. (Jens Friedhoff)