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Quierschied

Geschichte:

Die Burg zu Quierschied wird erstmals 1314 urkundlich erwähnt. Wie lange sie zu diesem Zeitpunkt schon bestand hatte, ist ungewiss. Schon 999 wird ein Hof zu Quierschied des Bischofs von Metz urkundlich genannt. 1220 war der Burgmann Reiner der Freie als Lehensmann des Bischofs von Metz in Quierschied ansässig. Im 15. Jahrhundert kam es dann nach mehrfachen Verpfändungen von Herrschaft und Burg Quierschied und zu Besitzrechtsstreitigkeiten, die 1460 zur Belagerung der Burg durch Herzog Ludwig von Pfalz-Zweibrücken führten. Im Jahre 1518 erwarb dann das Haus Nassau-Saarbrücken die Hälfte der Burgrechte, wohingegen sich die Herren von Brücken, von Pallanz, von Esch, von Sötern und weitere die andere Hälfte teilten. Im Zuge des Dreißigjährigen Krieges wurde die Burg Quierschied schließlich 1635 zerstört und wurde wohl in der Folgezeit auch nicht mehr neu errichtet. Das Burgareal befand sich 1699 dann jeweils zur Hälfte im Besitz des Hauses von Helmstatt und des Hauses Nassau-Saarbrücken. Letzteres erwarb 1716 das volle Besitzrecht, doch die Burg selbst war nur noch eine Ruine. (Marc Holzheimer)

Bauentwicklung:

Über die Bauentwicklung ist fast nichts bekannt. 1314 wird die Burg erstmals erwähnt. Wie lange sie schon vorher Bestand hatte, ist unklar. 1635 wurde die Anlage dann zerstört und abgebrannt und befand sich seitdem im ruinierten Zustand. Ihre Spuren verschwinden im beginnenden 18. Jahrhundert. Heute ist ihr Standort unbekannt. (Marc Holzheimer)

Baubeschreibung:

Über das Äußere der Burg ist nichts bekannt. (Marc Holzheimer)