EBIDAT - Die Burgendatenbank

Eine Initiative der Deutschen Burgenvereinigung Menu

Urbach

Geschichte:

Die Besitzgeschichte konnte aufgrund des Fehlens von Schriftquellen bislang noch nicht geklärt werden. Bei der relativ kleinen Burganlage könnte es sich um einen hochmittelalterlichen Ministerialensitz handeln. (Jens Friedhoff)

Bauentwicklung:

Nähere Erkenntnisse zur Baugeschichte könnten archäologische Grabungen vermitteln. (Jens Friedhoff)

Baubeschreibung:

Die Burg befand sich auf einem östlich zum Urbachtal vorspringenden, steil abfallenden Bergsporn. Deutlich erkennbar ist der in den Fels eingetiefte Halsgraben mit einer Breite von 7-8 m. Ende des 19. Jhs. beging der Freiherr von Dungern im Auftrag des Fürsten von Wied dessen Gebiet, um nach alten Siedlungsspuren zu suchen. Auf der Kuppe fand er geringe Reste von Trockenmauern vor. Auf dem Plateau des Felskopfes befindet sich eine ca. 2 m hohe, etwa 4-6 m große Erhebung mit Fundamentstümpfen. Ferner weisen umfangreiche Bruchsteinanhäufungen an der südl. und östl. Flanke des Felskopfes auf eine Bebauung hin. Auf dem Gipfel könnte ein Wohnturm gestanden haben. Die talseitige Terrasse besetzten sehr wahrscheinlich bescheidene Nebengebäude, von denen sich nur verstürztes Mauerwerk erhalten hat. (Jens Friedhoff)