EBIDAT - Die Burgendatenbank

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Aach, Schloss

Geschichte:

Ursprünglich gehörte der Ort Aach zum Herrschaftsbereich des Bischofs von Konstanz, dort wohl auch im 12. Jh. die Stadt auf dem Bergplateau gründete. Im letzten Viertel des 13. Jhs. erwarben die Habsburger Rechte und Besitzungen des Hochstifts Konstanz in Aach. Zusammen mit der vom Kloster Reichenau erworbenen Vogtei Radolfzell wurden diese zum im Jahr 1300 erstmals erwähnten Amt Aach vereinigt. Der Ort wurde in der Folge die meiste Zeit an unterschiedliche Adelsgeschlechter verpfändet. Die Pfandnehmer ließen die Stadt durch eigene Vögte verwalten, die in einer zweiten Burg neben dem "Alten Turm" residierten. Eine "Veste Aach" war 1330 von Österreich an Johann Truchsess von Diessenhofen verpfändet. Weitere Erwähnungen existieren aus den Jahren 1368 und 1419. Im letztgenannten Jahr urkundete sogar Kaiser Sigismund im Aacher "Schloss". Es wird angenommen, dass die Burg spätestens im Bauernkrieg zerstört wurde. (Stefan Eismann)

Bauentwicklung:

Die wenigen Erwähnungen in der historischen Überlieferung erlauben zusammen mit der bisher nicht erfolgten Lokalisierung der Burg keine Angaben zur Baugeschichte. (Stefan Eismann)

Baubeschreibung:

Die Burg ist im Bereich der erhöht liegenden Altstadt von Aach heute nicht mehr lokalisierbar. Im 18. Jh. soll noch die Ruine existiert haben, 1848 Trümmer eines Turms und im 19. Jh. nur noch wenige Mauerreste. Heute ist die Burg vollständig von der Oberfläche verschwunden, Aussagen über Ihre Gestalt sind deshalb nicht möglich. (Stefan Eismann)

Arch-Untersuchung/Funde:

Keine