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Babenhausen, Fuggerschloss

Geschichte:

Hochmittelalterlicher Burggründung der Pfalzgrafen von Tübingen. 1237 urkundliche Erstnennung der Burg Babenhausen, die in der Folgezeit auf dem Erbwege an die Grafen von Württemberg. Anfang des 14. Jh.s gelangte Babenhausen als Lehen an die Reichsministerialen von Schönegg und 1315 zur Hälfte an die Herren von Rotenstein. Der 1337 mit Stadtrechen versehene Ort wird 1471 wieder als Markt bezeichnet. 1378 fiel Babenhausen an die Herren von Rechberg und 1538 durch Kauf an Anton Fugger. (D.S.)

Bauentwicklung:

1237 erwähnt als Burg der Pfalzgrafen von Tübingen. Ab 1378 entstand der älteste Teil der Schlossanlage unter den Rechbergern, als "Rechbergbau" jetzt noch bekannt, in seiner noch bestehenden Grundform, wohl im 15. Jh; "Typus und wohl auch die Grundmauern- mindestens in den untersten Teilen- möglicherweise sogar noch aus vorrechbergscher Zeit (N.Lieb)". 1541 Umbau der Rechberg-Burg. Neubau des Schlosses und Erweiterung von Kirche und Brauerei, Zehnstadel u. a. Wirtschaftsgebäuden. Im 18. Jh. Umgestaltung der Innenräume. Weitere Umbauten ab 1845 bis 1914. Renovierung 1955. (D.S.; J.F.)

Baubeschreibung:

Von der Burg der Rechberger, die ab 1541 durch Anton Fugger völlig umgestaltet wurde blieb nur noch "Rechbergbau" erhalten, der in seiner noch bestehenden Grundform wohl aus 15. Jh. stammt. "Typus und wohl auch die Grundmauern -mindestens in den untersten Teilen- stammen möglicherweise sogar noch aus vorrechbergscher Zeit " (N. Lieb). (D.S.)