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Kettershausen

Geschichte:

Die Ritter v. Katericheshusen, Ministerialen des Hochstifts Augsburg, werden 1146 erstmals erwähnt. 1291 Vereinigung d. Herrschaft mit der Herrschaft Schönegg. Die Burganlage wurde 1316 zerstört. Übergang des Besitzes von den Herren von Schönegg an die von Freyberg zu Eisenberg. 1403 Schenkung an das Tiroler Kloster Stams. Daneben noch andere Teilbesitzer u. a. Hochstift Augsburg. 1558 fällt die Herrschaft an Anton Fugger von Babenhausen. (D.Spindler)

Bauentwicklung:

Archäologische Untersuchungen zur Baugeschichte der Ministerialenburg stehen noch aus. (D.Spindler)

Baubeschreibung:

Westlich anschließend auf einer Bergzunge hoch über dem Günztal gelegener Friedhof mit Kirche. Am Ende der Bergzunge etwa kreisrundes, erhöhtes Plateau, darauf jetzt neugot. Kalvarienberggruppe. Am Hang im Norden Graben u. Außenwall, im Westen und Südwesten Terrassen. Bei Erweiterung d. Friedhofs u. Platzgestaltung für die neue Kirche 1854 wurde das Burggelände zum Teil abgetragen. (D. Spindler)