EBIDAT - Die Burgendatenbank

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Müttinghoven

Geschichte:

Die Anfänge der Burg Müttinghoven liegen im Dunkeln. Einen ersten Hinweis auf die mit der Burg verbundene Vogtei bietet eine 1371 von der Kanzlei des Kölner Domstifts ausgestellte Belehnungsurkunde für Reinhard von Buschhoven. In den Jahren 1491, 1497 und 1498 werden Johann Laner von Breitbach, Ulrich von der Horst zu Hurt und Wilhelm Stael von Molenbroch als Inhaber der Vogtei aufgeführt. 1513 gelangte der Besitz an Gerhard von der Vorst-Lombeck. 1574 ist Heinrich Degenhard von Schall zu Lüftelberg als Inhaber des Lehens nachweisbar. Der freiadelige Rittersitz fiel 1671 an die Goer zu Müttinghoven, die sich auch Bonninghoven nannten. Seit 1998 ist die Anlage verpachtet und wird als landwirtschaftliches Anwesen genutzt. (J.F.)

Bauentwicklung:

Schriftquellen zur baulichen Entwicklung der Burg Müttinghoven liegen nicht vor. Das schlichte barocke Herrenhaus mit Mansarddach nimmt vermutlich die Stelle der im Spätmittelalter urkundlich bezeugten Burg ein. (J.F.)

Baubeschreibung:

Von der mittelalterlichen Burg Müttinghoven haben sich keine sichtbaren Reste erhalten. An der Stelle der Burg entstand ein barockes Herrenhaus. (J.F.)