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Birlinghoven

Geschichte:

Die Anfänge des Adeslsitzes Birlinghoven reichen bis in die Zeit um 1400 zurück. Zu diesem Zeitpunkt lassen sich die auf Haus Rott ansässigen Herren von Royde als Eigentümer nachweisen. Durch Heirat gelangte Birlinghoven Ende des 15. Jh.s an die von Markelsbach genannt Allner und 1560 an die von Merode. Nach häufigem Besitzerwechsel (u.a. von Gymnich zu Vlatten, von Martial zu Veynau) fiel der Rittersitz um 1900 an Theodor von Rautenstrauch, der oberhalb des Adelssitzes ein großzügiges Herrenhaus im Stil des Neobarocks errichten ließ. An die Stelle des spätmittelalterlichen Hauptgebäudes trat ein kleines klassizistisches Wohnhaus. 1908 gelangte Birlinghoven an den Kölner Bankier Louis Hagen. Heute beherbergt die zweiteilige Wasserburg Eigentumswohnungen. (J.F.)

Bauentwicklung:

Gesicherte Erkenntnisse zur baulichen Entwicklung des spätmittelalterlichen Adelssitzes Birlinghoven fehlen bislang. Ob der klassizistische Wohnbau an der Stelle der Hauptburg noch Reste seines spätmittelalterlichen Vorgängerbaues aufweist, lässt sich nur durch eine eingehende bauhistorische Untersuchung klären. Der Baubestand der Vorburggebäude entstammt der nachmittelalterlichen Zeit. (J.F.)

Baubeschreibung:

Die zweiteilige, von Wassergräben umgebene Anlage gliedert sich in eine Vor- und Hauptburg. Von der Vorburg haben sich zwei Gebäudeteile nachmittelalterlicher Zeitstellung erhalten. An die Stelle eines mittelalterlichen Vorgängerbaues trat das bescheidene quadratische Wohnhaus der Hauptburg. (J.F.)