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Rackelsdorf

Geschichte:

1344 erhält Dietrich von Kürn von Kaiser Ludwig d. Bayern die Erlaubnis, "...auf dem Burgstal ober dem Dorfe Reclesdorf eine Veste zu bauen...". Diese sollte dem Herrscher ein offenes Haus sein. Möglicherweise wurde die Anlage bereits kurz danach zerstört, denn 1354 erhielt Dietrich von Kürn von Pfalzgraf Ruprecht II. die Erlaubnis zum Wiederaufbau. Es bleibt jedoch offen, ob dieser dann tatsächlich erfolgte. Möglicherweise wurde damit auch lediglich die Baugenehmigung von 1344 wiederholt. Über das weitere Schicksal der Anlage ist nichts bekannt. (B.E.)

Bauentwicklung:

Neben den genannten Baugenehmigungen gibt es zur Baugeschichte und zum Aussehen der Anlage keine weiteren Erkenntnisse. (B.E.)

Baubeschreibung:

Lediglich auf dem einen möglichen Standort, der Kuppe nordnordwestlich des Dorfes, lassen sich zahlreiche bearbeitete Steine und Mörtelreste erkennen. Auf der Flur "Im Wall" am Hang dagegen sind keine Reste zu erkennen. (B.E.)