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Niederalme

Geschichte:

Die Geschichte des Adelssitzes zu Niederalme ist eng mit der der kurkölnischen Landesburg Oberalme verzahnt. Nach der Aufgabe der spätmittelalterlichen Burg Oberalme und der dazu gehörenden Talsiedlung zu Beginn des 15. Jh. überließ der Kölner Erzbischof Dietrich von Moers 1430 seinem Gefolgsmann Godert von Meschede seine "wüste Hofstätte" zu Oberalme. Zwei Jahre zuvor, 1428, hatte Godert d. Ä. von Evert und Friedrich von Thülen deren Adelssitz (Haus und Steinwerk) zu Niederalme erworben. Im Zuge einer Erbteilung entstand 1512 ein zweiter Rittersitz zu Niederalme. Wilhelm Rötger von Meschede konnte schließlich beide Rittersitze zu Niederalme wieder in einer Hand vereinigen. Unter seinem Sohn Dietrich Adam von Meschede und dessen Gemahlin Adriana von Schorlemer entstand unter Einbeziehung von älteren Teilen in der ersten Hälfte des 18. Jh. das noch bestehende Barockschloss. Nach mehrfachem Besitzerwechsel gelangte Niederalme 1912 schließlich an die Grafen von Spee. (J.F.)

Bauentwicklung:

Zur baulichen Entwicklung der Burg Niederalme sind keine Aussagen möglich. An ihrer Stelle entstand - unter Einbeziehung älterer Bauteile - in der ersten Hälfte des 18. Jh. ein barockes Wasserschloss. (J.F.)

Baubeschreibung:

Angaben zur Baugestalt der spätmittelalterlichen Burg Niederalme sind nicht möglich. An ihrer Stelle entstand ein barockes Wasserschloss. (J.F.)