EBIDAT - Die Burgendatenbank

Menu

Eutingertal

Geschichte:

Wann die Burg gegründet wurde, ist nicht bekannt. Sie ist ein Nachfolgebau des Burgenbaues der Stauferzeit, in dem die Schildmauer mit dem angebauten Turm ihre Vorbilder findet. Demnach könnte Eutinger Tal schon in der zweiten Hälfte des 13. Jhs. entstanden sein. Wer die Erbauer waren, ist nicht bekannt; die zu jener Zeit lebenden Ritter v. Eutingen können nicht dafür in Anspruch genommen werden. Allerdings ist auch nicht ganz auszuschließen, dass das erste nachweisbar auf dieser Burg sitzende Geschlecht diese auch erbaut hat.
Erste urkundliche Erwähnung von Eutingertal
Das Jahr 1295 wird als erste Erwähnung von Eutingertal als geschichtlicher und geografischer Begriff angegeben. In diesem Jahre erklären Eberhard von Bösingen (Baisingen) und seine Schwiegermutter in Gegenwart der Gräfin Elisabeth von Eberstein, des Konrad Böcklin (zu Eutingertal), des Lenz von Ergenzingen und anderer, dass sie kein Eigentumsrecht an dem hinter der Kirche in Rohrdorf gelegenen Hof haben, sondern denselben bloß als Lehen innehaben. Die Oberamtsbeschreibung des Oberamts Horb aus dem Jahre 1865 sagt dazu folgendes aus: Im Jahre 1295 saß Conrad Böcklin »uf Utinger Thal« aus dem alten Elsäßer Geschlecht der Böcklin von Böcklinsau, die heutzutage noch im Badischen begütert sind. Wie die Burg in die Hand der Böcklin gekommen ist, oder ob erst sie die Burg erbaut haben, ist nicht bekannt. Anscheinend teilte sich von dem Geschlecht Böcklin eine eigene Linie »v. Eutinger Tal« ab.
Die Böcklin waren eine Horber Familie zu deren Besitz u. a. auch Tumlingen und Hochdorf zählte. Dietrich Böcklin, ein Bruder des Konrad Böcklin verkaufte 1290 und 1305 den Johannitern Rexingen und Mötzingen. Mehrere Böcklin waren auch Schultheißen und Richter zu Horb. Der Verkauf von Rexingen an die Johanniter am 2. 4. 1290 wurde nach dem Text der Urkunde von »Dietericus dommus Bockeli sculetus (= Schultheiß) in Horwe« durchgeführt. In Urkunden und Chroniken sind noch weitere Träger des Namens Böcklin genannt: 1295 Conrad Böcklin von Eutingertal 1338 Marquart Böcklin, Richter, 1343 Johann Böcklin von Eutingertal, 1354 Hans Böcklin, Vogt von Aerzingen (Ergenzingen), 1360 Conrad Böcklin, gen. Utingen, 1363 Marquart Böcklin, 1371 Aberli Böcklin, 1392 Volmar Johann Böcklin, gen. Fulhin und Reichart Böcklin - beide im Zusammenhang der Turniere in Schaffhausen, 1397 Dieterich Böcklin von Hochdorf, 1398 Volmer und Bernhard Böcklin, 1401 Conrad Böcklin, gen. Hoppeler oder Heppeler (wegen seiner Gangart?) Böcklin, gen. Pfatzmann, 1410 Stefan und Vollmar Böcklin, Heinrich Böcklin zu Eutingertal gen. Rampart, 1461 Heinrich Böcklin von Utingen.
Ab wann genau die Familie Böcklin auf ihrer Festung Eutingertal saß, ob sie diese gekauft oder geerbt haben, ist nicht bekannt. Vermutlich erbauten oder erweiterten sie die Feste als Sitz inmitten der Güter, die sie besaßen. Nachdem die Familie Böcklin in den niederen Adels aufgestiegen war führte sie die Bezeichnung »von (bzw. zu) Eutingertal«, auch dann noch als sie das Gut nicht mehr innehatte.
Jedenfalls war eine ansehnliche Macht der Familie, ein stattlicher Besitz und ein reiches Vermögen vorhanden. Deshalb war es auch möglich, daß im Jahre 1350 Otto Böcklin für die Herren von Weitingen und 1398 Kuntz Böcklin für den Grafen Rudolf von Hohenberg als Bürgen auftraten.
Die Familie Böcklin war, wie aus den bisherigen Schilderungen zu ersehen ist, wegen ihrer Tüchtigkeit, Überlegenheit und ihrer Vertrauenswürdigkeit im weiten Umkreis bekannt. Die Bundesgenossenschaft einer solch weit bekannten Familie war gesucht. Natürlich gab es auch damals gegnerische Seiten, die diesen Aufstieg mit Mißtrauen betrachtet und die versucht haben, diesen Aufstieg wieder zu Fall zu bringen. Die Grafen von Hohenberg und später auch das Haus Österreich versuchten immer wieder, das reichsunmittelbare Gut mit eigenem Bann für immer an sich zu bringen. Aus diesen Gründen konnten natürlich Verwicklungen und Reibungen nicht ausbleiben. Bei einem Versuch, die Oberhoheit der Grafen von Hohenberg abzuschütteln, wurde die Burg Eutingertal zerstört. Die Böcklin standen zu dieser Zeit im Lehensverband mit dem Pfalzgrafen Albrecht V. und dessen Neffen Graf Rudolf von Hohenberg.
Sie, die Böcklin, stellen am 3. 7.1354 in Rottenburg dem Graf Albrecht von Hohenberg, Bischof von Freising, und dessen Neffen Rudolf einen Revers, ihre eigene Burg betreffend, aus. Aus dieser Urkunde ist zu schließen, daß die Böcklin auf ihrer »Vesti« dem Grafen von Hohenberg getrotzt und angeblich von dieser aus den Landfrieden gefährdet haben. Der Graf von Hohenberg brannte nach einer Belagerung die Feste nieder. Hans Böcklin von Eutingertal, Vogt von Ergenzingen, seine Söhne und die übrigen Mitglieder der Familie mussten sich, nachdem die Burg von den Hohenbergern zerstört wurde, dazu verstehen, ihre Feste: 1.innerhalb der Ringmauer und auch die Scheuern und Viehhäuser außerhalb derselben nicht anders als vorher wieder zu bauen; 2.mit dieser Feste nie mehr gegen den Grafen und seine Leute zu sein; 3. wollten sie ihren Teil versetzen oder verkaufen, sollten die Besitznachfolger ebenso gebunden sein; die Grafen von Hohenberg behielten sich ein Vorkaufsrecht vor; 4.würden sie ihres Vetters Dieterich Teil an sich bringen, so solle für diesen das gleiche gelten. Aus dieser Urkunde geht hervor, dass der Wiederaufbau der Feste in der Mitte des 14. Jh. (um das Jahr 1354) erfolgte. Die heute noch sichtbaren Reste der Burg stammen also aus dieser Zeit. Teile davon können noch älter sein. Hierzu wird auf die Burgengeschichte hingewiesen. Im Jahre 1474 wurde die Horber Familie Schütz Eigentümerin der Burg. Nach mehrfachem Besitzerwechsel erwarben 1723 die Schenk von Stauffenberg die Burg. Im Jahr 1818 kaufte Papierfabrikant Beck das Schloss von dem Grafen Clemens von Stauffenberg um 198 Gulden; dieser ließ das Schloß größtenteils abbrechen und verwendete das hierdurch gewonnene Material zu dem Aufbau seiner Papierfabrik im Egelstal. Vor dem Abbruch war die Burg noch sehr stattlich und hatte einen großen Rittersaal in welchem eine große Menge Bilder, Sprüche und Wappen an die Wände gemalt waren. Der gußeiserne Ofen mit Wappen und Darstellungen wurde von Eutingertal nach Horb in den Rathaussaal versetzt. Von dort aus wurde er um die Jahrhundertwende von den Grafen von Stauffenberg zurückgekauft und in deren Schloß Greifenstein versetzt.
Dem weiteren Verfall der Burg wurde durch Bemühungen und Unterstützung verschiedener Vereine, u. a. auch des Schwäbischen Albvereins, dadurch Einhalt geboten, dass der vorhandene Rest der Burg im Jahr 1911/1912 gesichert wurde. (T.T.)

Bauentwicklung:

Das Gründungsjahr der Burg ist nicht zu ermitteln. Auch die weitere Baugeschichte kann aus den erhaltenen - und sichtbaren - Teilen und den wenigen schriftlichen Nachrichten nur lückenhaft dargestellt werden. Die Anlage selbst - eine Burg in Spornlage mit zwei Abschnittgräben und zwei Hügeln - ist dem Typ nach hochmittelalterlich; allerdings gibt es frühe Vertreter dieses Typs - ohne Mauerwerk - auch schon im späteren Frühmittelalter. Die Schildmauer samt dem mit ihr im Verband erbauten Turm folgen - wenigstens im Grundriss - stauferzeitlicher Bauweise. Falls aber das im Grundriss fast quadratische, etwa 10 x 12 m Grundfläche bedeckende Gebäude auf dem nördlichen Burghügel ursprünglich ein Wohnturm gewesen sein sollte, dann könnte dieser Burgteil älter als Schildmauer und Turm auf dem südlichen Hügel gewesen sein. In diesem Fall wäre dann ursprünglich der nördliche Hügel die Kernburg, der südliche eine - erst später ausgebaute und verstärkte - Vorburg gewesen. Allerdings können Schildmauer und zugehöriger Turm auch erst in nachstaufischer Zeit, in der zweiten Hälfte des 13. Jhs. erbaut worden sein, da sie zwar einer stauferzeitlichen Bauvorstellung folgen, aber in der Ausführung des - heute stark schadhaften - Mauerwerks nicht die Güte stauferzeitlicher Burgbauten erreichen. Freilich ist auch möglich, dass diese Mauern, wenigstens zum Teil, nicht dem ursprünglichen Bau, sondern dem Wiederaufbau nach vorausgegangener Zerstörung um die Mitte des 14. Jh. zuzuweisen sind. Um diese Zeit hatten - wie vorhin schon erwähnt wurde - einige der Böcklin auf Eutinger Tal Streit mit den Grafen von Hohenberg. Am 3. Juli des Jahres 1354 stellten Hans Böcklin, Volmar und Heinz seine Söhne, Dietrich und Hans Böcklin, Gebrüder, in Rottenburg eine Urkunde aus »umb die Vesti ze Utinger Tal«. Die Aussteller erklärten, dass Graf Albert von Hohenberg, Bischof zu Freising, und Graf Rudolf von Hohenberg, seines Bruders Sohn, ihnen gegönnt haben: 1."unsern Tail derselben Vesti in der Rinkmur ze buwend und vor der Rinkmur Schiuran und Vihhuser ungevarlich in der Maß, als vormals da was gebuwen und nit anders.«
Die Böcklin verpflichteten sich weiterhin: 2."mit dieser Veste nie wieder gegen die Grafen und ihre Leute zu sein; 3."wollten sie ihren Teil versetzen oder verkaufen, so sollten die Besitznachfolger ebenso gebunden sein, überdies die Grafen von Hohenberg das Vorkaufsrecht haben; 4."würden die Gebrüder Dietrich und Hans Böcklin ihres Vetters Dietrichs Teil an sich gewinnen, so sollte für diesen das gleiche gelten.
Diese Urkunde enthält - neben anderen - einige für die Baugeschichte wichtige Nachrichten: 1.Die Burg war damals zwischen zwei Linien der Böcklin geteilt. wie die Burg aufgeteilt war, ist nicht gesagt; denkbar ist etwa, daß jeder der beiden Burghügel gleich einem der Teile war. 2.Zum anderen geht aus der Urkunde - wenn auch nicht wörtlich gesagt - hervor, daß Burg Eutinger Tal - oder vielmehr ein Teil derselben - zuvor in einer Fehde zerstört worden ist und nun, mit genannten Einschränkungen, wieder aufgebaut werden durfte. Welcher Teil der Burg, - der Lage nach, - von Zerstörung und Wiederaufbau betroffen war, ist wiederum nicht erkennbar. 3. Schon damals standen einige Wirtschaftsgebäude - Scheuern und Viehhäuser - »vor«, also außerhalb der Ringmauer. Wahrscheinlich standen diese Gebäude an der Westseite der Burg auf der Stelle des abgegangenen Unteren Eutinger Talhofes.
Im Laufe des 15. Jahrhunderts, vielleicht gegen dessen Ende, ist der runde Turm an der Südwestecke der Burg erbaut worden. Wann der Verbindungsflügel, der die auf den beiden Burghügeln stehenden Bauten verbindet, errichtet worden ist, kann dagegen derzeit nicht bestimmt werden. Auch das Alter der noch zum Teil erhaltenen äußeren Ringmauer ist nicht bestimmt. Eine Darstellung der Burg vor ihrem Abbruch im Jahr 1818 fertigte der Freiherr Hans von Ow-Wachendorf an. Durch den Abbruch der Burg im Jahr 1818 ist offenbar vor allem die nördliche Hälfte der Burg mit dem Gebäude auf dem nördlichen Burghügel, der »Seitenflügel« und die äußere Ringmauer zerstört worden. Von dem »Schloß« auf dem südlichen Burghügel blieben erhebliche Mauerteile stehen. Ob die verschwundenen höheren Teile dieses Gebäudes in Stein oder in Fachwerk errichtet waren und ob sie seinerzeit abgebrochen worden sind oder erst später zerfielen, ist nicht bekannt. Im Jahre 1865 wird in der Beschreibung des Oberamts Horb auch die malerische Ruine der Burg Eutinger Tal beschrieben »von der sich Kellergewölbe, Reste des Wohngebäudes, theilweise noch 20 Fuß hohe Mauern, der Rest eines runden noch 25-30 Fuß hohen Thurms, und die Reste eines viereckigen etwa 30 Fuß hohen Thurms noch erhalten haben. Die Burg steht auf einem vorgeschobenen, mit Gesträuchen und Bäumen wild verwachsenen Muschelkalkfelsen und ist beschwerlich zu begehen.«. Nach dem Abbruch eines großen Teiles der Burg begann in zunehmendem Maße der Zerfall der nicht abgebrochenen Mauern. Schon in den Jahren 1911/12 bemühten sich verschiedene Vereine, darunter der Schwäbische Albverein, mit beträchtlichem Aufwand darum, die noch stehenden Mauern der Burg zu sichern und damit deren weiteren Zerfall zu verhindern. Zweifellos wurde durch diese Arbeit die Zerstörung der Burgruine für längere Zeit aufgehalten. Aber weil die Sicherung der Mauern seither nicht regelmäßig wiederholt wurde oder werden konnte, sind in den letzten Jahrzehnten wieder erhebliche Mauerteile zerfallen. Am Beispiel des an der Südwestecke der Burg stehenden runden Turmes wird dies besonders deutlich. Dessen an den Felshang angebauter Unterteil und der freistehende Oberteil sind durch einen waagrecht umlaufenden Gurtsims getrennt. Von dem Oberteil des Turmes stand im Jahr 1955 noch die Umfassungsmauer etwa 4-5 m hoch. Dieses Mauerstück ist inzwischen bis fast auf den Gurtsims hinunter eingestürzt. (T.T.)

Baubeschreibung:

Ein breiter, in den anstehenden Muschelkalk gehauener Halsgraben trennt den Sporn vom Berg ab; ein zweiter Graben teilt ihn in zwei Hügel. Diese Aufgliederung der Burgstelle gehört mit Sicherheit in die Zeit der Gründung der Burg. Der weitgehende Abbruch der Burg im Jahr 1818 und der seither fortschreitende Zerfall haben bewirkt, dass heute fast nur noch Mauerteile des hohen und späten Mittelalters stehen sind. Diese Mauern sind überwiegend aus hammerrecht behauenen, kleineren bis mäßig großen Muschelkalksteinen erbaut. Nur an den Ecken der Schildmauer und des großen Turmes sind größere, aber ebenfalls hammerrecht, nicht quadermäßig bearbeitete Kalksteinblöcke verbaut. An den wenigen noch vorhandenen alten Öffnungen sind die Gewände entweder ausgebrochen oder mit gewöhnlichen Mauersteinen erbaut. Auf dem südlichen Burghügel stand die Kernburg. An der Angriffsseite gegen Süden, über dem Halsgraben, erhob sich eine 19 m lange, etwa 2 m starke Mauer, die noch 5-7 m hoch erhalten ist; ihrem Zweck nach kann diese Mauer als Schildmauer bezeichnet werden. Hinter dem westlichen Ende der Schildmauer stand, an diese angebaut und mit ihr im Mauerverband, ein 7 m breiter Turm, der die Schildmauer vermutlich als Wachturm - oder kleiner Bergfried - mit quadratischem Grundriß überragte, heute aber stark zerfallen ist. An den Turm schloß sich das ebenfalls an die Schildmauer angebaute, etwa 15 m breite Burghaus an, von dem noch beträchtliche Mauerreste, auch Teile von Gewölben, erhalten sind. Gegen Westen war dem Turm und dem Burghaus anscheinend bis zur Ringmauer hin ein zwingerartiger Hof vorgelegt. An der südwestlichen Ecke dieses Burgteiles steht ein in späterer Zeit angebauter runder, nach innen offener Turm mit Schießscharten, der zwei Seiten der Burg flankierend nach außen vorspringt; seine oberen Teile sind erst in den letzten Jahren eingestürzt. Vom inneren Graben führte ein Zugang in den Hof der Kernburg. Auf dem nördlichen Hügel stand ein Gebäude mit etwa 10 x 12 m Grundfläche, das bis auf geringe Mauerreste verschwunden ist. Im unteren Geschoß dieses Gebäudes war, wenigstens in jüngerer Zeit, die Kapelle, im oberen Geschoß der Rittersaal eingerichtet. Ob dieses Haus ursprünglich etwa ein Wohnturm war, kann nicht mehr festgestellt werden. Diese beiden Teile der Burg wurden in späterer, nicht genau bekannter Zeit an der Westseite der Burg durch einen schmalen Seitenflügel, der wirtschaftlichen Zwecken diente, verbunden; durch diesen Seitenflügel wurde der innere Graben im westlichen Teil überbaut, geschlossen und im östlichen Teil in einen Hof verwandelt. Ein Mauerzug in der nördlichen Hälfte der Ostseite der Burg und die noch über 40 m lange, an einigen Stellen noch mehrere Meter hohe Mauer an der Westseite sind neben anderen Mauerteilen Überreste umfangreicher Zwingeranlagen. Wo die beiden Tore standen, die in einem Bericht aus der Endzeit der Burg genannt werden, ist nicht mehr eindeutig zu sehen. Unmittelbar westlich unterhalb der Burg stand der Wirtschaftshof, der abgegangene Untere Eutinger Talhof. Am jenseitigen Talhang steht heute noch der Obere Eutinger Talhof. Von der Burg führte der »Burgweg« oder das »Burgsteigle« auf die Höhe und weiter nach Eutingen. Ein anderer Weg führte talabwärts zur Talmühle, die zur Burg gehörte, und weiter nach Mühlen. Mit Bildechingen verband die Burg ein dritter Weg, der am Oberen Eutinger Talhof vorbeizieht. (T.T.)

Arch-Untersuchung/Funde:

Die Ruine wurde meines Wissens noch nie archäologisch untersucht.