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Eisenberg bei Korbach, Königsburg

Geschichte:

Der das Umland beherrschende 562 m hohe Eisenberg südwestlich der Stadt Korbach gelegen weist die Reste von drei mittelalterlichen Burganlagen (vgl. auch Eisenberg-II und Eisenberg-III) auf. Darüber hinaus belegen zahlreiche Spuren einer bergbaulichen Tätigkeit im Hochmittelalter. Im Unterschied zu der archäologisch gut erforschten und freigelegten waldeckischen Landesburg auf de Gipfel des Berges liegen zu einer Wallanlage oberhalb des Korbacher Ortsteils Goldhausen und zu der im Volksmund auch als "Königsburg" oder "Königstuhl" bezeichneten Burg in Spornlage nordöstlich des Gipfels nur wenige gesicherte Erkenntnisse vor. Unklar ist ob es sich bei der zuletzt genannten Burg um die 1254 in den Schriftquellen nachweisbare waldeckische Burg Goldberg (castrum Goldenberg) handelt. Wann die Burg aufgegeben wurde lässt sich nicht ermitteln. (J.F.)

Bauentwicklung:

Hinweise zur baulichen Entwicklung der Anlage fehlen bislang. Es könnte sich um eine Vorgängeranlage der Burg auf dem Gipfel des Eisenberges handeln.

Baubeschreibung:

Von der in Spornlage unterhalb des Gipfels des Eisenbergs gelegenen hochmittelalterlichen Burg blieben lediglich Grabenreste und ein kleiner Burghügel erhalten. (J.F.)

Arch-Untersuchung/Funde:

Lesefundkeramik von der Burgstelle datiert nicht vor das 13. bzw. 14. Jahrhundert.