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Beerfurther Schlößchen

Geschichte:

Die historischen Ursprünge dieser ahistorisch "Beerfurther Schlößchen" genannten Anlage sind unbekannt, zumal es erst 1740 in der schrift-lichen Überlieferung erscheint. (T.St.)

Bauentwicklung:

Das qualitätvolle Mauerwerk aus Sandsteinquadern sowie die Bauart als Turmburg legen eine Erbauung im 11. oder 12. Jahrhundert nahe. Ab 1740 wurde das Baumaterial zur Gewinnung von Baumaterial für das Kirch-Beerfurther Schulhaus abgebrochen. (T.St.)

Baubeschreibung:

Der den Gipfel des Sporns einnehmende Turm ist durch die Vertiefung des Innenraumes auch ohne aufgehendes Mauerwerk noch gut erkennbar. Grabungen unter Eduard Anthes im ausgehenden 19. Jahrhundert stellten quadratischen Grundriß des Turmes mit ca. 14 m Seitenlänge fest. Die noch sichtbaren Mauerreste gehören der den Turm umgebenden Ringmauer an, deren Außenschale ausgebrochen wurde. Von der Innenschale sind noch einige glatte Kleinquader erhalten. Jenseits des Halsgrabens wurden durch Anthes Spuren einer Vorburg nachgewiesen. (T.St.)

Arch-Untersuchung/Funde:

Eine von Eduard Anthes 1887 durchgeführte Grabung wies den mittelalterlichen Ursprung der Anlage nach. Das Innere zeichnete sich durch Fundarmut aus.