EBIDAT - Die Burgendatenbank

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Güttersbach

Geschichte:

Die Burg ist urkundlich nicht greifbar. Dennoch ist klar, dass als ihre Herren nur die Schenken von Erbach in Frage kommen, da die Burg in deren geschlossenem Territorium lag. Aufgrund des fortifikatorisch ungünstigen Baugeländes ist anzunehmen, dass die Burg in Zusammenhang mit der mittelalterlichen Montanindustrie entstand, die auch im Ortsnamen des benachbarten Hüttenthal überliefert ist. (T.St.)

Bauentwicklung:

Während der Ausgrabung 1949 glaubte man, vier quadratische Ecktürme zu erkennen. Ein modernes Luftbild zeigt jedoch nur zwei Türme, dazu ein rundes Gebilde im Inneren der Burg. (T.St.)

Baubeschreibung:

Vor Ort ist heute von der Wasserburg nichts mehr zu sehen. Die Burg war ein sehr konzentriertes Rechteck mit zwei quadratischen Ecktürmen. Diese besaßen Eckbuckelquader. Die angeblichen vier Ecktürme waren von den Ausgräbern von 1949 lediglich angenommen worden und werden vom Luftbild nicht bestätigt. Es ist bisher unklar, ob zur Burg eine Vorburg gehörte. (T.St.)

Arch-Untersuchung/Funde:

Die Ausgrabung der Burg 1949 erbrachte nur geringe Funde und ist zudem nicht dokumentiert. (T.St.)