EBIDAT - Die Burgendatenbank

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Kaltenborn

Geschichte:

Nach der vollständig abgegangenen Burg Kaltenborn benannte sich 1348 der Ritter Reinhard von Kaltenborn. Heinrich von Kaltenborn trug die Burg im Jahre 1366 dem Erzstift Köln zum Offenhaus auf. Ferner findet sich in der Literatur der Hinweis, dass die Burg Kaltenborn bereits 1335 von Philipp von Virneburg zum Offenhaus des Trierer Kurfürsten und Erzbischofs Balduin von Luxemburg gemacht wurde. In der Folge wurde die Anlage als Lehen des Erzstifts zusammen mit der gleichnamigen Herrschaft ausgegeben. Als Inhaber der Herrschaft begegnen uns die Herren von Burgbrohl. Ein weiterer Teil von Burg und Herrschaft scheint im Besitz der Familie von Kaltenborn verblieben zu sein. 1525 wird Peter von Kaltenborn als Mitbesitzer aufgeführt. Im Jahre 1564 gelangte der Besitz an die Familie von Hillesheim. 1661 konnte die Familie von Bourscheid zu Burgbrohl mehrere Teile der Herrschaft in einer Hand vereinigen. Die letzten baulichen Reste der Burg wurden 1823 niedergelegt. (Jens Friedhoff)

Bauentwicklung:

Zur Baugeschichte der Burg liegen bislang noch keine Untersuchungen vor. (Jens Friedhoff)

Baubeschreibung:

Schrift- und Bildquellen, die eine ungefähre Rekonstruktion der mittelalterlichen Burg ermöglichen, fehlen bislang. In einem 1578 aufgestellten Inventar werden die Hofgebäude, das zwischen zwei Pforten gelegene Brauhaus, ein neuer Bau, ein Backhaus sowie verschiedene Räume des Hauptgebäudes (Prinzipalhauses) genannt, das offensichtlich mit einem Turm verbunden war. (Jens Friedhoff)