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Saaler Mühle

Geschichte:

In der Neuzeit war das Hauptplateau Standort des Gehöftes Saaler Mühle. Wie die nahegelegene Motte Kippekausen könnte die Motte Saaler Mühle mit dem Inneren Landesausbau des Bergischen Landes (9.-13. Jahrhundert) in Zusammenhang stehen. Weiteres ist nicht bekannt. (T. Potthoff)

Bauentwicklung:

Die Ortsakten des LVR-Amtes für Bodendenkmalpflege in Bonn erwähnen in einem Brief aus den 30er Jahren einen Mauerrest im Norden des Gehöftes Saaler Mühle, bei dem es sich angeblich um den letzten Überrest der mittelalterlichen Burg handeln soll. Eine Untersuchung fand nicht statt. Ob die einzelnen Mottenhügel gleichzeitig bestanden oder aufeinander folgten, ist unklar. Eine archäologische Untersuchung ist diesbezüglich ein Desiderat. (T. Potthoff)

Baubeschreibung:

Bis zur Umgestaltung des Geländes zeichneten sich hier mehrere künstliche, teilweise von stark verlandeten Wassergräben umgebene Erhöhungen ab, deren Maße nicht überliefert sind.
Auf einem eher rechteckigen Hügel lag das Gehöft Saaler Mühle. Westlich davon lag ein weiteres Plateau, wohl die Vorburg, südwestlich davon eine mögliche weitere Motte. Ein kleiner, runder, grabenumgebener Hügel und ein weiteres Plateau, bei dem es sich möglicherweise ebenfalls um eine Vorburg gehandelt hat.
Erhalten ist ein fünfter, etwa 15 x 20 m großer und 5 m hoher Hügel, der steil abgeböscht war und vom Bach umflossen wurde. Heute steht er als Insel im künstlichen See. (T. Potthoff)