EBIDAT - Die Burgendatenbank

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Litice

Geschichte:

Nejstarší zmínka o hradu pochází z roku 1212 v predikátu Oldricha z Litic z rodu Drslavicu. Vlastní hradní areál vznikl nejspíše v prubehu 13. století. V roce 1318 byl hrad dobyt vojskem Jana Lucemburského. V roce 1367 koupil hrad Chotešovský klášter. Osudy hradu za husitských válek nejsou zcela jasné. Hrad však nebyl nejspíše vážne poškozen. V pohusitském období byl hrad opakovane zastavován a pronajímán. V prubehu 16. století je hradní jádro využíváno k ospodárským úcelum. Ves Litice s „tvrzí“ a dvorem zustala v majetku chotešovského kláštera až do jeho zrušení v roce 1782. V prubehu 16. století „tvrz“ nejspíše postupne zaniká.

Die älteste Erwähnung der Burg stammt aus dem Jahr 1212. Nach der Burg benannte sich Oldrich von Litice aus dem Geschlecht Drslavici. Die eigentliche Burganlage entstand wahrscheinlich im Laufe des 13. Jahrhunderts. Im Jahre 1318 wurde die Burg vom Heer des Johann von Luxemburg erobert. 1367 erwarb das Kloser Chotešov die Burg. Das Schicksal der Burg während der Hussitenkriege ist nicht genau geklärt. Die Burg wurde jedoch wahrscheinlich nicht stark beschädigt. In der Zeit nach den Hussitenkriegen wurde die Burg mehrfach verpfändet und verpachtet. Die Kernburg wurde im 16. Jahrhundert zu Wirtschaftszwecken genutzt. Das Dorf Litice blieb mit der Festung und dem Hof Eigentum des Klosters Chotešov bis zu dessen Auflösung 1782. Die Festung wurde sehr wahrscheinlich im 16. Jahrhundert aufgegeben. (J. Hlozek)

Bauentwicklung:

Dispozice hradu je dvojdílná. Celo predhradá bylo od predpolí oddeleno dvojitým príkopem a valem. Pred touto fortifikací se necházelo starší praveké (halštatské) valové teleso, které bylo v rámci fortifikací hradu patrne využito. V první polovine byl prostor predhradí využíván k zemedelským úcelum. Stopy zástavby tak nejsou v této cásti hradní dispozice patrné. Hradní hádro, prístupné branskou veží, bylo od predhradí odeleno mohutným, pravoúhle zalomeným príkopem. Hradnímu jádr dominoval samostatne stojící bergfrit a velmi kvalitní dvoutraktový palác. V prostoru nad vesnicí bylo hradní jádro zajišteno parkánem. Prostor hradního jádra byl využit jako strategické kontrolní stanovište na konci II. svetové války.

Die geschichtlich gesicherten Anfänge der Burg reichen bis in das erste Viertel des 13. Jahrhunderts zurück. Nach Verlust ihrer Funktion als Befestigungsanlage diente die Burg vom 16. bis 20. Jahrhundert landwirtschaftichen Zwecken. (J. Friedhoff)

Baubeschreibung:

Die Anlage der Burg ist zweigeteilt. Die Front der Vorburg war vom Vorland durch einen Doppelgraben und einen Wall getrennt. Vor dieser Befestigung befand sich ein älteres urzeitliches (hallstattliches) Wallgebilde, das offensichtlich im Rahmen der Burgbefestigung genutzt wurde. In der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts wurde der Bereich der Vorburg für landwirtschaftliche Zwecke genutzt. Bebauungsspuren sind daher in diesem Burgteil nicht sichtbar. Die Kernburg mit Zugang vom Torturm war von der Vorburg durch einen mächtigen, rechtwinklig geknickten Graben getrennt. Die Kernburg wurde vom frei stehenden Bergfried und von einem sehr hochwertigen zweitraktigen Wohngebäude dominiert.. Die Kernburg wurde im Bereich über dem Dorf durch einen Zwinger geschützt. Ein Teil der Bebauungsrelikte und weiterer Geländerelikte lässt sich jedoch mit der zweckhaften Nutzung im Laufe des 16. Jahrhunderts in Verbindung bringen. Das Burgareal wurde bisher noch nicht archäologisch untersucht. Die Kernburg wird dank ihrer Nutzung als Weide und einem Minimum an weiteren Eingriffen, mit Ausnahme der Plünderung von Baumaterial, zu den am besten erhaltenen und lesbaren Lokalitäten dieser Art in Böhmen gezählt. Das Burgareal wurde am Ende des Zweiten Weltkriegs als strategische Kontrollstation genutzt. Aus dieser Zeit stammen einige Schießscharten im Zwingerbereich und im Bereich der Mündung des Grabens zwischen der Kernburg und der Vorburg. (J. Hlozek)

Arch-Untersuchung/Funde:

Povrchový pruzkum a geodetické zamerení J. Hložek (2010), Milan Novobilský (2002)- Oberflächige Untersuchungen und geodetische Vermessungen J. Hložek (2010)