EBIDAT - Die Burgendatenbank

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Všeruby

Geschichte:

Pocátky hradu nejsou zcela jasné. Jméno vesnice se poprvé objevuje v predikátu Hrdibora ze Všerub v letech 1212-1217. Jeho potomci jsou zde zminováni do roku 1269. na pocátku ctvrté ctvrtiny 14. století získává Jindrich z Rabštejna. V letech 1387-1520 jsou Všeruby v majetku Gutštejnu. V této dobe je poprvé zminován vlastní hrad. Za nových majitelu, Kokorovských z Kojotova prestává být hrad rezidencním objektem a pustne.

Die Anfänge der Burg sind nicht eindeutig geklärt. Der Name des Ortes taucht zum ersten Mal als Bezeichnung eines Adeligen, Hrdibors von Všeruby in den Jahren 1212-1217 auf. Dessen Nachkommen werden hier bis zum Jahr 1269 erwähnt. Im letzten Viertels des 14. Jahrhunderts geht die Burg auf Jindrich von Rabštejn über. In den Jahren 1387-1520 ist Všeruby Eigentum der Gutštejner. In dieser Zeit wird erstmals die Burg selbst erwähnt. Unter den neuen Eigentümern, den Kokorovský aus Kojotov, wird die Burg wohl nicht mehr als Wohnsitz einer Adelsfamilie genutzt und steht leer. (J. Hlozek)

Bauentwicklung:

Archäologische Untersuchungen, die Aufschluss über die bauliche Entwicklung der Anlage geben könnten, sind bislang noch nicht erfolgt. Von der Kernburg selbst sind keine oberirdischen Baureste erhalten. Unklar ist der Zusammenhang der Burg mit der im Vorfeld gelegenen kleinen romanischen Kirche, die sehr wahrscheinlich ins ausgehende 12. Jahrhundert datiert und eventuell Bestandteil einer älteren Vorgängeranlage zu der hochmittelalterlichen Burg gewesen sein könnte. (J. Friedhoff)

Baubeschreibung:

Dispozice hradu byla dvojdílná. V prostoru predhradí stojí románský tribunový kostel sv. Martina patrne z konce 12. století, který byl patrne soucástí staršího feudálního sídla typu dvorce. Soucasné predhradí hradu bylo opevneno minimálne dvojitým príkopem. Presný prubeh fortifikace a její podoba však není v soucasnosti jednoznacne citelná. Prostor predhradí je dodnes využíván jako hrbitov. Jižne od predhradí vzniklo o neco níže než predhradí nevelké hradní jádro nepravidelného ctvercového pudorysu. Témer všechny objekty patrné na povrchu terénu jádra hradu jsou pozustatkem novovekého lámání kamene. -

Die Anlage der Burg war zweigeteilt. Im Bereich der Vorburg steht eine romanische Martinskirche, deren Anfänge, wahrscheinlich ins ausgehende 12. Jahrhundert datieren. Der Sakralbau bildet offensichtlich einen Teil des älteren Feudalsitzes, bei dem es sich um ein schlichtes Gehört gehandelt hat. Gleichzeitig war die Vorburg durch wenigstens einen Doppelgraben befestigt. Der genaue Verlauf der Fortifikation und ihre Form ist jedoch gegenwärtig nicht eindeutig zu bestimmen. Der Bereich der Vorburg wird bis heute als Friedhof benutzt. Südlich der Vorburg wurde etwas niedriger eine kleinere Kernburg mit unregelmäßigem viereckigen Grundriss erbaut. Fast alle sichtbaren Spuren an der Geländeoberläche sind Relikte des Steinbruchbetriebs an dieser Stelle. (J. Hlozek)