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Frankenburg in der Pfalz

Geschichte:

Über die ehemalige Frankenburg finden sich nur spärliche Nachrichten. 1327 öffnete Jakob von Ruppertsberg dem Grafen Jofried von Leinigen die Burg anlässlich einer Urfehde. Vor 1353 befand sich die Frankenburg in der Verfügungsgewalt der Herren von Dahn. Entgegen landläufiger Meinung ist ein für 1405 bezeugter Gottfried von Frankenburg nicht mit der Anlage in Zuammenhang zu bringen. Weitere Details zur Geschichte der Burg sind bislang nicht bekannt. Vermutlich wurde die Burg im 15. Jh. aufgegeben und fiel wüst. (Jens Friedhoff)

Bauentwicklung:

Einzelne Buckelquader und Keramikfunde (datierbar auf einen Zeitraum von 1150-1320) lassen eine grobe Datierung ins 13. Jh. für möglich erscheinen. (Dieter Barz)

Baubeschreibung:

Der Kern der Burg wird durch einen Felsengrat gebildet, der durch eine Treppe zugänglich war. In der Unterburg haben geringe Reste von einem Wohnbau und Teile der Ringmauer erhalten. Der Burg ist ein breiter Halsgraben vorgelagert und der Zugangsweg wird durch einen weitern Graben geschützt. (Dieter Barz)

Arch-Untersuchung/Funde:

Keramikfunde (1150-1320)