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Freilingen

Geschichte:

Das Geschlecht wird mit Adelheid, der Gattin eines Ritters von Freilingen, 1344 erstmals genannt. 1366 tritt Dietrich von Freilingen urkundlich in Erscheinung. Bei dem namengebenden Ort handelt es sich um ein Lehen der Grafen von Blankenheim, das seit dem 16. Jahrhundert den Herren von Arenberg unterstand. Um 1540 kamen Burg und Landbesitz durch Heirat an Emmerich von Lysur, im 17. Jahrhundert wiederum durch Heirat an Gerhard von Wolfskehl, der auf der Kitzburg bei Bonn lebte. 1717 erheiratete Wilhelm Freiherr von Dunckel Freilingen. 1801 heiratete Freiherr Johann Anton von Manteuffel aus der benachbarten Burg Lindweiler die Witwe des letzten Dunckel. Als dieser versuchte, die Tochter seiner Frau als Erbin zu entmündigen, indem er sie für geisteskrank erklären wollte, verkaufte deren Verwandtschaft den Landbesitz von 1028 Morgen und ließ die Burg 1830 abbrechen. (Alexandra Zingler)

Bauentwicklung:

Über Aussehen, Größe und Bauentwicklung ist nichts bekannt. (A. Zingler)

Baubeschreibung:

Nach derzeitigem Kenntnisstand sind keine gesicherten Aussagen zur Anlagegestalt bzw. zum Baubestand der 1830 niedergelegten Burg möglich. Die historisch gesicherten Anfänge des Adelssitzes reichen bis ins 14. Jahrhundert zurück. (J. Friedhoff)