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Altenburg bei Blankenheimerdorf

Geschichte:

Der z. T. künstlich abgesteilte Felsen ist eventuell schon im 11. Jahrhundert. Für eine Burg eingerichtet worden, die im Zusammenhang mit Blankenheimerdorf als Vorläufer der heutigen Burg und Siedlung Blankenheim anzusehen ist. Wann die Herren von Blankenheim diese Anlage zugunsten ihrer strategisch und verkehrsgünstig besser gelegenen Burg oberhalb des heutigen Blankenheim verließen, ist nicht gesichert. Untersuchungen des Rheinischen Landesmuseums zufolge war die Altenburg mindestens vom 13. bis ins 15. Jh. bewohnt. Im 15. Jh. findet sie noch Erwähnung als Gut der Grafen von Blankenheim und ein Ministerialengeschlecht von Altenburg ist noch im 15. und 17. Jh. aktenkundig. (Alexandra Zingler)

Bauentwicklung:

Zur baulichen Entwicklung liegen nach bisherigem Kenntnisstand keine gesicherten Informationen vor. (J. Friedhoff)

Baubeschreibung:

Ein aus der Talaue ansteigender schmaler Damm führte von Nordosten auf den Haupthügel zu. Im letzten Drittel war er unterbrochen und vermutlich über eine Brücke weiter zugänglich. Dahinter verlief südlich und östlich um die Burg herum ein hoher schmaler Wall, der eine Mauer aus Bruchstein und Kieseln getragen haben dürfte. Ein dahinter angelegter Graben trennte den Wall von der Hauptburg; er ist heute noch im Osten deutlich zu erkennen. Auf dem Haupthügel sind noch die Fundamente eines quer zur Hauptachse liegenden Gebäudes zu erkennen, der die ganze Ostseite, die Hauptangriffsseite, deckte. Hinter diesem folgt eine leichte Senke, die von verschiedenen Mauerresten durchzogen ist und dann eine deutliche Erhebung, die einen runden Turm getragen haben wird. Die Hauptburg war von einer Ringmauer umgeben, die heute fast vollständig abgestürzt ist. (Alexandra Zingler)

Arch-Untersuchung/Funde:

LVR-Museum Bonn