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Palant bei Frechen

Geschichte:

Der Familie der Ritter von Rost war nach der Zerstörung ihrer Burg, im Jahr 1320, durch Truppen der Stadt Köln nur noch erlaubt worden, die Gebäude in Holzbauweise neu zu errichten. Carelis I. aus dem Geschlecht von Palant kaufte 1356 den Rittersitz in Frechen. Bis ins frühe 18. Jahrhundert blieb das Anwesen im Besitz der Herren von Palant bevor es an Adolph Reiner Anton Freiherr von Geldern überging. 1836 erwarb Graf Egon von Fürstenberg-Stammheim schließlich den Besitz. Über den darauf folgenden Abriss der Anlage sind keine Nachrichten überliefert. (H. J. Greggersen)

Bauentwicklung:

Über die bauliche Entwicklung der mittelalterlichen Anlage liegen keinerlei Erkenntnisse vor. Eine frühe Anlage wurde 1320 zerstört, danach in anderer Form erneuert. Über Umbauten in der darauf folgenden Zeit ist nichts bekannt. Etwa Mitte des 19. Jahrhunderts verschwand die gesamte Anlage, so dass heute selbst deren genaue Lage nicht mehr bekannt ist. (H. J. Greggersen)

Baubeschreibung:

Eine Nachricht, in der die Bedingungen einer Wiedererrichtung nach der Zerstörung von 1320 beschrieben sind, lässt auf eine in Fachwerkbauweise errichtete, zweiteilige Hofanlage schließen, die von einem Wassergraben umgeben war, über den eine Brücke führte. Für zumindest ein Gebäude war ein steinerner Keller vorgesehen. Das Anwesen wurde von einer hölzernen Umwehrung geschützt. (H. J. Greggersen)