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Aldenrath

Geschichte:

Die Ritter von Aldenrode sind mehrfach seit dem 13. Jahrhundert überliefert. Von diesen ging durch Heirat 1521 der Besitz der Burg an die Herren von Wolff-Metternich über. 1655 wurde Wolter Franz Graf von Geul, Freiherr von Hoensbroech, mit dem Gut belehnt, von dessen Nachkommen es 1740 an Kornelius Joseph Heinsberg gelangt. Dieser vererbte Burg Aldenrath 1770 schließlich an seine Tochter und ihren Ehemann Hermann Joseph von Mylius. 1936 musste das Anwesen dem Braunkohle-Tagebau weichen. (H. J. Greggersen)

Bauentwicklung:

Über die bauliche Entwicklung der mittelalterlichen Anlage liegen keinerlei Nachrichten oder Untersuchungen vor. Unter Adam von Wolff-Metternich wurde das Burghaus 1558 neu errichtet. Ferner fanden 1836 umfangreiche Renovierungsarbeiten statt. Durch den Tagebau 1936 vernichtet, hat sich nichts von der Anlage erhalten. (H. J. Greggersen)

Baubeschreibung:

Die innerhalb eines Weihers gelegene, nahezu quadratische Insel des Burghauses war von einer Wehrmauer umgeben, die als zusätzlichen Schutz über einen runden Eckturm verfügte. Die Burg selbst gliederte sich aus zwei im Grundriss rechteckigen Baukörpern von unterschiedlicher Ausdehnung, die leicht gegeneinander versetzt waren. Im Winkel zwischen den Trakten erhob sich ein Turm, dessen quadratisches Untergeschoss in den oberen Etagen in ein Fünfeck überging. Der Turm endete in einem Zinnenkranz über einem auskragenden Bogenfries. Er überragte das dreigeschossige Burggebäude mit einem Geschoss. Der verputze Backsteinbau des Haupthauses war über eine Brücke von der 1836 neu errichteten Vorburg zu erreichen. (H. J. Greggersen)