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Palmersdorf

Geschichte:

Über die Motte Palmersdorf existieren keine direkten Nachrichten. Aus einer Verkaufsurkunde des benachbarten Palmersdorfer Hofes aus dem Jahr 1680 geht hervor, dass die Motte zu dieser Zeit zum Besitz des Hofes gehörte und als "Alte Burg" bezeichnet wurde. Eine frühere, 1404 datierte, Urkunde mit der Beschreibung der Ländereien des Hofes, erwähnt einen Graben, der sich um einen Berg herum befindet. (Hans-Jürgen Greggersen)

Bauentwicklung:

Über die bauliche Entwicklung der mittelalterlichen Anlage liegen keine näheren Untersuchungen vor. Als Ende des 12. Jahrhunderts der erzbischöfliche Hof in Brühl gegründet wurde, wird die Motte wahrscheinlich ihre Funktion als Wehranlage verloren haben, da der Erzbischof kaum eine fremde Burg neben seinem Hof geduldet haben wird. (Hans-Jürgen-Greggersen)

Baubeschreibung:

Die Motte befindet sich etwa 200 m östlich des heutigen Palmersdorfer Hofes. Ein 10 m bis 15 m breiter Wassergraben umgibt die kreisförmige Insel der Hauptburg, die einen Durchmesser von ca. 25 bis 30 m besitzt. Der Graben wird von dem kleinen Palmersdorfer Bach gespeist. Eine Vorburg ließ sich bislang nicht nachweisen. (Hans-Jürgen Greggersen)