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Ülpenich

Geschichte:

Die erste Erwähnung einer sich nach ihrem Stammsitz nennenden Adelsfamilie bezieht sich auf den 1140 erwähnten Johannes von Ulpech. Ein Ritter Kuno von Ulpich erscheint im Jahr 1321 in den Urkunden. Weitere Mitglieder dieser Familie werden wiederholt im 14. Jahrhundert genannt. Möglicherweise verkaufte Katharina von Ulpich 1385 den Adelssitz an das Stift zu Nideggen. Das daraufhin als Nidegger Hof bezeichnete Anwesen wurde 1559 zerstört und an anderer Stelle neu errichtet. (Hans-Jürgen Greggersen)

Bauentwicklung:

Über die bauliche Entwicklung der mittelalterlichen Anlage liegen keine Erkenntnisse vor. Von der wohl 1559 im geldrischen Erbfolgekrieg zerstörten Burg wurden 1817 noch die letzten Reste erwähnt. (Hans-Jürgen Greggersen)

Baubeschreibung:

Über das Aussehen des mittelalterlichen Adelssitzes geben weder Abbildungen noch Beschreibungen Auskunft. Selbst die genaue Lage der westlich des Ortes Ülpenich in der Niederung des Rotbachs gelegenen Anlage ist nicht mehr bekannt. Der Flurname „Alteburg“ ist die letzte Erinnerung an die untergegangene Burg. (Hans-Jürgen Greggersen)