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Busch bei Hagen

Geschichte:

Das Haus Busch wird erstmals 1369 als Wohnsitz des Hermann von Syburg erwähnt. Dieses Geschlecht mußte nach der Zerstörung der Hohensyburg 1287/88 diese verlassen, Ob sie sich sofort danach in Haus Busch niedergelssen haben, ist ebenso unklar wie die Frage, ob die Anlage von ihnen gegründet wurde ober ob sie Haus Busch von einer anderen Familie übernommen haben. 1507 werden Haus, Hof und Mühle zum Busch erwähnt. 1810 heiratete die Erbtochter der von Syberg den Freiherrn von Vincke, dessen Familie das Haus Busch ab 1827 besaß. 1928 wurde es von der Stadt Hagen angekauft und 1974 darin ein Zentrum für journalistische Aus- und Weiterbildung eingerichtet. (Stefan Eismann)

Bauentwicklung:

Die baugeschichtlichen Anfänge der wohl im 14. Jahrhundert angelegten Wasserburg liegen im Dunkeln.
Das heutige Herrenhaus ist um 1700 erbaut worden. Dabei sind wahrscheinlich ältere Bauteile verwendet worden. Die Vorburg ist laut Inschrift um 1720 errichtet worden. Ihr rechter Flügel war um 1860 nicht mehr vorhanden und ist 1923 durch einen Neubau ersetzt worden. Der Mittelflügel ist am Ende des 19. Jhs. abgerissen worden. (Stefan Eismann)

Baubeschreibung:

Das heutige Herrenhaus besteht aus einem zweistöckigen, rechteckigen Gebäude mit Walmdach. Die Annahme zweier voneinander getrennter Bauteile wird durch bauhistorische Beobachtungen gestützt: Die linke Kellerhälfte weist Quer- und die rechte Längstonnen auf. Zudem befindet sich auf der Rückseite der linken Gebäudehälfte ein Erker im Renaissancestil. Im Keller befindet sich ein Brunnen. Der Wirtschaftsteil bestand aus einer zum Herrenhaus offenen Dreiflügelanlage mit Tordurchfahrt im Mittelteil. Herrenhaus und Wirtschaftsgebäude waren von einer gemeinsamen Gräfte umgeben. (Stefan Eismann)

Arch-Untersuchung/Funde:

Keine