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Aden

Geschichte:

Die erste Erwähnung eines Angehörigen des Geschlechts von Aden stammt aus dem Jahr 1150. 1188 sind aber Haus Aden samt Mühle im Besitz der Grafen von Dale. 1330 wird die Familie Vrydagh vom Grafen von der Mark mit dem Haus Aden belehnt. 1415 gelangt das Haus wohl im Erbgang an die Familie Norrentyn. 1540 wird das Haus an Caspar Vrydagh zu Schörlingen verkauft, geht aber nach dessen Tod 1544 im Erbgang an die Familie Schwansbell über. 1630 werden die Güter mit denen des Hauses Oberfelde, das ebenfalls im Besitz der von Schwansbells war, zusammengelegt. 1647 verfügt der Große Kurfürst von Brandenburg den Abbruch des offenbar im 30jährigen Krieg verwüsteten Hauses. (Stefan Eismann)

Bauentwicklung:

Hinweise auf die bauliche Entwicklung des als Wasserburg anzusprechenden Adelssitzes fehlen. Abgesehen von dem Hinweis auf die Niederlegung 1647 finden sich keine Nachrichten zur Baugeschichte. Mitte des 18. Jhs. stand noch ein schlichtes Wohnhaus für den Verwalter des Hauses Oberfelde. Das heutige, in der Deutschen Grundkarte fälschlicherweise als Adener Mühle bezeichnete Gebäude stammt nach der Angabe des Besitzers aus den 1820er Jahren. (Stefan Eismann)

Baubeschreibung:

Gegenüber der Adener Mühle wurden 1973 Reste von auf Pfählen gegründetem Bruchsteinmauerwerk aufgedeckt und diese dem Haus Aden zugewiesen. Weitere Angaben über das Aussehen der Burg können nicht gemacht werden. (Stefan Eismann)

Arch-Untersuchung/Funde:

1973 Beobachtung von Fundamenten.