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Altendorf bei Fröndenberg

Geschichte:

Die bisher bekannte Überlieferung zu Burg Altendorf ist spärlich. Ein gleichnamiges Geschlecht mit dem Sitz auf dieser Burg könnte 1280 genannt worden sein. 1465 wird Burg Altendorf ausdrücklich erwähnt, als Ernst von der Linden sein dortiges Burghaus seinen Kindern vererbt. 1507 ging Haus Altendorf an die Familie Krane, am Ende des 16. Jhs. erbte es Adam Grüter zu Werdringen. 1807 wurde es an die Freiherren von Fürstenberg-Herdringen verkauft. (Stefan Eismann)

Bauentwicklung:

Das heutige Gebäude stammt im Kern aus dem 18. Jh., inkorporiert aber wahrscheinlich auch ältere Bausubstanz. Die Gräfte und der Mühlteich sind nach dem ersten Weltkrieg zugeschüttet worden. (Stefan Eismann)

Baubeschreibung:

Da heutige Hauptgebäude ist ein Zweiflügelbau, der aus verschiedenen Bauphasen besteht. Der längere Hauptflügel war einstöckig und endete im Süden mit einem quadratischen Turm. Dieser ist im Kellergeschoss noch in Form eines Tonnengewölbes mit Mittelpfeiler zu erkennen. Die Gräfte umschloss ursprünglich nur diesen Flügel, deshalb erfolgt der Zugang über eine parallel zum Seitenflügel laufende Brücke. In einer zweiten Bauphase wurde das Gebäude mit einem Fachwerkobergeschoss versehen und der (heute abgerissene) Seitenflügel in verputztem Fachwerk angefügt.
Am Südende des Gebäudes soll früher ein Turm unbekannten Aussehens angefügt gewesen sein, der aber 1828 schon nicht mehr vorhanden war.
Auf der Vorburg stehen in Hufeisenform angeordnete Wirtschaftsbauten. Ein Schuppen an der Gräfte ist mittlerweile abgerissen worden. (Stefan Eismann)

Arch-Untersuchung/Funde:

Keine