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Baasem

Geschichte:

Eine erste bekannte Nachricht, die auf den Ort Baasem hinweist, stammt aus dem Jahre 867. In einer Urkunde von 950 wird Baasem als königlicher Besitz genannt. Die Mitglieder eines ortsansässigen Adelsgeschlechts lassen sich vom 12. bis zum 15. Jahrhundert nachweisen. Sie haben sicher über eine Burg am Ort verfügt. Das Rittergeschlecht von Basemheim ist zwar nur bis ins 16. Jahrhundert nachweisbar, doch wird eine Burg vor Ort 1606 erwähnt, als sie von Heinrich von Elverfeld an Johann von Heimbach veräußert wurde, der diese selbst aber 1649 wieder an Friedrich von Engelberg weiterverkaufte. Bis 1769 lässt Burg Baasem sich im Besitz der von Engelberg nachweisen, darauf scheinen die Gebäude aufgegeben worden zu sein. (Hans-Jürgen Greggersen)

Bauentwicklung:

Über die bauliche Entwicklung der im 18. Jahrhundert untergegangenen Anlage ist nichts bekannt. (Hans-Jürgen Greggersen)

Baubeschreibung:

Aus der Beschreibung eines Kaufvertrags des 17. Jahrhunderts geht hervor, dass die Anlage über Gräben, Teiche und vermutlich eine Vorburg verfügte. Die genaue Lage der Wasserburg, die sich südlich der Kirche befunden hat, ist nicht mehr zu ermitteln. (Hans-Jürgen Greggersen)