EBIDAT - Die Burgendatenbank

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Augstroze / Hochrosen

Geschichte:

Hochrosen wurde in den Schriftquellen erstmals 1350 erwähnt, als der Erzbischof von Riga nach dem Tod des vorigen Besitzers Otto von Rosen diese Burg seinen Söhnen Wolmar und Henneke verlehnte. Bis zum 16. Jh. blieb die Burg im Besitztum der Familie Rosen. Die Bauten und Bestandteile der Burg wurden in einigen Urkunden erwähnt: in der Erbschichtung von 1458 wurden zwei Gemächer mit Kellern und obere Gemächer, Ringmauer (slotes mure) und Hof, Sode (Brunnen oder Wasserreservoir) und zwei Pforten, im Testament des Kersten von Rosen von 1515 ein gewölbter Remter, eine Küche, Kapelle, Herbergen und unbebaute wüste Teil der Burg, im Übereinkommen von 1518 anläßlich der Teile der Gebrüder Hans und Kersten eine Kammer neben dem Remter, ein Turm und Stall, im Übereinkommen von 1527 zwischen der Witwe der Ritters Hans von Rosen und ihren Sohn sowie Kersten von Rosen und dessen Sohn sind eine der Burg zugehörige Schmiede, Ziegelbrennerei und Fischerei in den Teichen erwähnt. In der Fehde des Erzbischofs und Ordens wurde die Burg 1480 vergeblich vom Ordensmeister belagert. Ende Juni oder Anfang Juli 1601 wurde Hochrosen durch die Polen und Tataren belagert, in Brand gesteckt, geplündert und niedergerissen. Wahrscheinlich wurde sie danach nicht mehr erneuert. (Ieva Ose)

Augstroze bijusi Rigas arhibiskapa vasalu Rozenu pils. Pirmo reizi rakstitajos avotos ta mineta 1350.g., kad pec iepriekšeja ipašnieka Oto Rozena naves pils izlenota vina deliem Volmaram un Henekem Rozeniem. Rozenu gimenei pils piedereja lidz pat 16. gs. Vairakos dokumentos, kuri nosaka mantojuma sadalijumu, nosauktas pils atseviškas celtnes un telpas: 1458.g. divas istabas ar pagrabiem, pils muris, aka un divi varti, 1515.g. velvets remteris, virtuve, kapella, erbergis tai blakus un neapbuveta pils mala; 1518.g. ari zirgu stalli un auglu darzs; 1527.g. bez tam vel pilij piederejusi smede, kiegelnica, zivju diki. 1480.g. pils izturejusi ordenmestra karaspeka aplenkumu. 1601.g. junija beigas vai julija sakuma poli un tatari pili aplenca, aizdedzinaja, izlaupija un apkava iemitniekus. Jadoma, ka velak pils nav atjaunota.

Bauentwicklung:

Unbekannt

Baubeschreibung:

Aufgrund fehlender Urkunden, sowie Bau- und Bodenbefunden lässt sich nicht näher bestimmen, wann die Burg gebaut wurde. In der Literatur gibt es Vermutungen, dass Hochrosen angeblich schon im 13. Jahrhundert als Vasallenburg errichtet wurde, aber es st keine Urkunde dieser Zeit bekannt. Die 1,55 bis 1,8 m starke Ringmauer der Hauptburg folgte dem Abhang und umfasste ein etwa 60 m langes und bis 40 m breites Territorium des ovalen Plataeus. An der südöstlichen Seite wurde eine gerade Stirnmauer gebaut, die die Burg von der Landseite schützte. Diese Mauer ist 42 m lang und 2,35 m stark. Sie wurde am Unterteil aus Feldsteinen, aber höher aus roten Ziegeln im Kalkmörtel errichtet. Sie hat sich in 6 bis 7 m Höhe erhalten. Im südlichen Teil der Stirnmauer ist das Haupttor gewesen, aber dort sieht man jetzt nur eine Lücke in der Mauer. Ausser der Stirnmauer haben sich nur einzelne ganz niedrige Fragmente der Ringmauer erhalten.
Da der ehmalige Hof mit Bäumen und Buschen bewachsen ist, kann man die Orte der Gebäude nicht mehr genau bestimmen. Es ist aber zu vermuten, dass einzelne Gebäude an die Ringmauer angebaut waren. Von den an die Stirnmauer angebauten Räumen zeugt eine Fensteröffnung des Obergeschosses sowie Wandnischen. Der Burgenforscher Karl von Löwis of Menar (1922) hat auf eine Vorburg hingewiesen, die sich an der südöstlichen Seite sein könnte aber vermutlich keine Ringmauer hatte. (Ieva Ose)

Avotu trukuma del pils celšanas precizs laiks nav nosakams. Literatura pastav pienemumi, ka pils celta jau 13.gs., kaut gan nav neviena tik veca avota. Galvena pils novietota pauguru grupas rietumu gala zu augstaka no tiem. Kalna ovala plakuma konturai visgaram celts 1,55–1,8 m biezs aizsargmuris. Tas plana veido neregularu daudzsturi, kura garums sasniedz ap 60 m un platums ap 40 m. Dienvidaustrumu puse celts biezakais, t.s. pieres muris, kas ir 42 m garš, 2,35 m biezs, apakšdala murets no laukakmeniem, bet augstak no kiegeliem kalku java. Muris pagalma puse saglabajies ap 6-7 m augstuma virs zemes. Ta dienvidu mala bijuši galvenie varti, kuru vietu tagad iezime izdrupums. Bez ši mura virs zemes redzami tikai nelieli aizsargmura fragmenti. Ta ka kadreizeja pagalma teritorija apaugusi ar krumiem un garu zali, kadreizejo eku izvietojumu vairs neredz. Iespejams, ka aizsargmurim bija piemuretas atseviškas celtnes, par ko liecina pieres muri saskatamas augšstavu logailas un nišas. K. Leviss of Menars (1922) domaja, ka dienvidaustrumu puse galvenajai pilij vareja pieslegties priekšpils, bet nav zinams, vai to apnemis muris.

Arch-Untersuchung/Funde:

Keine