Geschichte:
Zur Burg gibt es keine historischen Überlieferungen; der Ort wird 769-778 in einer Güteraufstellung des Klosters Lorsch erwähnt. Das Lorscher Kloster belehnte im Mittelalter die Raugrafen mit Besitz in Pleitersheim, die beherrschende Kraft im Ort wurden. 1346 besaßen die Raugrafen einen großen Hof im Ort. 1367 versetzte Raugräfin Agnes eine Hälfte des Dorfes an Graf Walram von Sponheim, 1412 verpfändete Raugraf Otto den verbliebenen Anteil. Zwischen 1416 und 1440 kam es zu juristischen Auseinandersetzungen zwischen den Grafen von Sponheim und Kurpfalz, die mit einem Vergleich endete. Bei allen diesen Rechtsgeschäften bleibt eine Burg unerwähnt. (Reinhard Friedrich)
Baubeschreibung:
Heute sind keine Reste ausfindig zu machen. Reste einer Burg sollen aber im 19. Jh. "südlich, etwa fünf Minuten von Pleitersheim" noch sichtbar gewesen sein (durch Georg Wagner 1865, Karl Brilmayer 1905 und F.J. Spang 1923 bezeugt). Auch auf einer Karte von Peter Dewarat ist 1784 eine "Pleitersheimer Burg" eingezeichnet. (Reinhard Friedrich)