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Holtrup, Schlossberg

Geschichte:

Die "Schlossberg" oder "Burgstätte" genannte Anlage Holtrup ist eine Wallburg mit Trockengräben in erhöhter Lage (112 m) am Rande der Wesertalaue. Stoob führt die Burg in seiner Arbeit über die Dynastenburgen des oberen Weserraumes an. Sie scheint jünger zu sein als die "Römerinsel", eine möglicherweise im 11. Jh. als Motte errichtete Befestigung 400 m weiter östlich (siehe Holtrup I). Offen bleibt, ob die Römerinsel oder der Schlossberg evtl. als Stammsitz des Rittergeschlechts von Holtorpe (erstmals 1381 belegt) anzusehen ist. (Andreas Kamm)

Bauentwicklung:

Die Wallburg Holtrup stammt Gaul zufolge aus dem 9. oder Anfang des 10. Jh.s. Wann die Anlage aufgegeben wurde, ist unbekannt. (Andreas Kamm)

Baubeschreibung:

Über die Wallburg Holtrup liegen nur wenige Mitteilungen vor. Die Anlage Holtrup besteht aus einem Ringwall von 43 x 23 m mit ovalem Grundriss, der umgebende Graben ist 4-5 m tief. (Andreas Kamm)