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Waldemeine

Geschichte:

Die Lage an einer Straße und einer bis 1400 existierenden Grenze zwischen dem Salzufler Gebiet und dem danals schon im Besitz der Edelherren zu Lippe befindlichen Varenholzer Gebiet lassen für die Anlage die Funktion eines Straßenkontrollpostens vermuten. Mit der Grafschaft Sternberg gelangte Salzuflen 1400 an die Edelherren zu Lippe. Danach dürfte die Anlage an Bedeutung verloren haben und wurde evtl. von dem benachbarten Gut Steinbeck abgelöst. (Stefan Eismann)

Bauentwicklung:

Die nur kleinräumige archäologische Untersuchung lässt keine Angaben zur Baugeschichte zu, leider wurden dabei auch keine datierenden Funde geborgen. (Stefan Eismann)

Baubeschreibung:

Die ehemalige Motte wird bereits 1935 als stark angegriffen dargestellt und zeigte sich damals als halbkreisförmiges Gebilde von 50 m Durchmesser mit einem Wall aus Lehm von 10 m Breite und 1-2 m Höhe auf dem Südufer des Baches. 1982 wird sie neu beschrieben als ein ca. 2 m hoher Hügel mit 10 m Durchmesser, an den sich nach Nordosten ein im Bogen geführter, 20 m langer Wall anschließt. Eine damalige Sondage erbrachte am Wallfuß Standspuren von Pfosten und am Fuß des Hügels einen verfüllten Graben. (Stefan Eismann)

Arch-Untersuchung/Funde:

Sondage 1982 ohne Funde. (Stefan Eismann)