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Lüdge, Bomhof

Geschichte:

Da bisher keine Schriftquellen dieser Anlage zugeordnet werden können, lassen sich über die Geschichte des Objekts keine Angaben machen. (Stefan Eismann)

Bauentwicklung:

Die archäologische Untersuchung ergab keine Hinweise auf eine Mehrphasigkeit der Anlage. Die dabei gefundene Keramik lässt sich ins 10./11. Jh. datieren. (Stefan Eismann)

Baubeschreibung:

Der ovale Innenraum der Anlage besaß eine Größe von 22 x 18 m. Umgeben war er von einer 3 m starken Holz-Erde-Mauer, der nach einer 2 m breiten Berme ein flacher, 4,35 m breiter Graben folgte. Im Süden an der Hangkante fehlt der Wall und der Graben ist nur als Terrasse ausgebildet. Im Innenraum wurden zahlreiche Pfostenlöcher festgestellt, die nicht zu Gebäudegrundrissen ergänzt werden konnten. Ein einfacher Tordurchlass befand sich im Südosten. (Stefan Eismann)

Arch-Untersuchung/Funde:

1902 Grabungen durch Carl Schuchhardt und Otto Weerth. (Stefan Eismann)