EBIDAT - Die Burgendatenbank

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Nalbach

Geschichte:

Über die Geschichte der Burg zu Nalbach ist wenig bekannt. Man kann sie zumindest ungefähr anhand der dort ansässigen Herrenfamilien aufarbeiten. Als erster Edelherr ist dort von 1192 bis 1200 Adalbert von Nagilbach belegt, der als Vogt vom Trierer St. Simeonsstift eingesetzt worden war. Das Stift hatte die Besitzungen schon 1048 vom Trierer Erzbischof erhalten. Man vermutet, dass etwa um 1200 die Vögte eine entsprechende Burg zu Nalbach errichtet haben. 1331 gab Rudolph von Nagilbach seine Rechte an Dorf und Burg Nagilbach (bzw. Nalbach) an das Stift zurück. Jedoch gehörte die Herrschaft lehensrechtlich nicht mehr nur zu Kurtrier, sondern wohl auch teilweise zu Veldenz und der Kurpfalz, die jeweils ihren Teil des Besitzes um Nalbach an verschiedene Familien als Lehen weitergaben. Weiterhin ist bekannt, dass ein Johannes Brenner von Nalbach seinen Anteil an Ort und Burg zu Nalbach 1544 an Wilhelm von Kriechingen verkaufte. Hier enden die Aufzeichnungen über die Burg zu Nalbach, sodass angenommen wird, dass die Burg zu Beginn der Frühen Neuzeit ganz aufgegeben wurde. (Marc Holzheimer)

Bauentwicklung:

Über die Bauentwicklung der Burg ist nichts bekannt. Bislang fehlen Hinweise zur Lokalisierung der wohl im 12. Jahrhundert gegründeten und im 16. Jahrhundert abgegangenen Burg. (Jens Friedhoff)

Baubeschreibung:

Die wohl aufgrund der Schriftquellen in das 12. Jahrhundert zu datierende Burg Nalbach existierte bis zum 16. Jahrhundert. Informationen zum Grundriss oder zur Baugestalt liegen bislang nicht vor. (Jens Friedhoff)