EBIDAT - Die Burgendatenbank

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Heede

Geschichte:

Die Burg ist aus einem Hof des Bistums Münster entstanden, der 1177 vom Ministerialen Siguin samt Kapelle dem Münsterschen Domkapitel geschenkt wurde. 1212 tauschte der Münsteraner Bischof Otto den Hof wieder ein. Die örtliche Ministerialenfamilie taucht erstmals 1308 mit Gottfried von Heede in den Quellen auf. 1364 erhält Coep von Heede seine Wohnung zu Heede als Lehen. Zu Ende des 14. Jhs. war sie im Besitz der Familie von Oltman, die sich später auch von Heede nannte. 1467 überließ Coep von Heede seinem Bruder Werenbold seinen Anteil am Haus Heede, der Kirche und der Kapelle beim Hofe und erbaute auf seinem weiter nördlich gelegenen Erbteil die Scharpenburg. Nachdem das Geschlecht von Heede 1670 im Mannesstamm ausstarb, gelangte das Gut schließlich an den Erbkämmerer des Bistums Münster, Franz Wilhelm Freiherr von Galen. (Stefan Eismann)

Bauentwicklung:

Die mittelalterliche und frühneuzeitliche Bauentwicklung liegt weitestgehend im Dunkeln. Im Laufe des 14. Jhs. ist der Hof zur Burg ausgebaut worden. Nach dem Aussterben des Geschlechts von Heede 1670 dürfte die Burg wieder zum Hof "verkümmert" sein. Das Herrenhaus neben der Kirche ist 1855 niedergelegt worden. (Stefan Eismann)

Baubeschreibung:

Über die Gestalt der mittelalterlichen und frühneuzeitlichen Burg existieren keine Aufschlüsse archäologischer oder historischer Art. (Stefan Eismann)

Arch-Untersuchung/Funde:

Keine