EBIDAT - Die Burgendatenbank

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Jesteburg

Geschichte:

Eine Burg in Jesteburg ist in den Schriftquellen nicht überliefert. Dennoch kann ihre Existenz vorausgesetzt werden, denn der 1202 erstmals erwähnte Ort ist nach einer solchen benannt. In diesem Jahr überlässt der Bremer Erzbischof die dortige Kirche dem Dekanat des Hamburger Domkapitels. Auch im 14. Jh. ist Bremer Eigentum über mindestens drei Höfe in Jesteburg verbürgt. Da die erzbischöflichen Eigentumsrechte im Jesteburger Gebiet aus dem Erbe der Stader Grafen stammen, kann von einer starken Stellung von diesen in Jesteburg ausgegangen werden. Eine gräfliche Burg an dieser Stelle wird den Übergang über die Seeve bewacht und die Grenze gegen die Herzöge von Lüneburg gesichert haben. (Stefan Eismann)

Bauentwicklung:

Da die Burg bislang nicht sicher lokalisiert ist, können keine Angaben zur Bauentwicklung gemacht werden. (Stefan Eismann)

Baubeschreibung:

Eine Burg ist in Jesteburg noch nicht lokalisiert. Möglicherweise hat sie am Pastorat am linken Seeveufer unterhalb der Kirche St. Martin gestanden. Denn 1832 hat der Pastor dort auf "seiner Wiese" einen hohen Wall abtragen und mit der Erde einen Sumpf auffüllen lassen. Dabei wurde im selben Zug die Seeve begradigt und das alte Flussbett zugeschüttet. Aus dem Jahr 1571 wird ein Flurname "Elckesborch" überliefert, der aber nicht sicher lokalisiert werden kann. (Stefan Eismann)

Arch-Untersuchung/Funde:

Keine