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Kalenborn

Geschichte:

Einen ersten Hinweis auf das Haus Kalenborn bietet eine 1323 ausgestellte Urkunde, die vom Verkauf des Anwesens berichtet. In diesem Jahr veräußerte der Ritter Konrad von Brohl sein Haus zu "Kaldenborn" an seinen Verwandten Siegfried von Brohl und dessen Neffen Konrad. Bereits drei Jahre später, 1326 wurde der Ritter Philipp von Virneburg mit dem Haus belehnt. In der Folgezeit tritt dieser Ritter als Philipp von Calenborn in Erscheinung und trägt Haus und Hof Kalenborn 1335 dem Erzstift Trier zu Lehen auf. Nach seinem Tode gelangte Haus Kalenborn 1394 an den Trierer Amtmann Friedrich von Sassenhausen, später wird Gottfried Waldpot mit Kalenborn belehnt. Nach mehrfachem Besitzerwechsel gelangte das Lehen schließlich 1504 an Philipp von Virneburg. (Jens Friedhoff)

Baubeschreibung:

Ob es sich bei dem 1951 eingestürzten und abgebrochenen Haus "in der Burg Nr. 16" um das Burghaus Kalenborn gehandelt hat, ist unklar. Auf weitere mögliche Standorte des Adelssitzes könnten die Flurnamen "Burgberg" und "Burgkaul" hindeuten. (Jens Friedhoff)