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Henneckenrode

Geschichte:

Im 1153/78 genannten Henneckenrode besaßen die Grafen von Wöltingerode-Wohldenberg Lehen des Reichsstifts Gandersheim und Eigenbesitz, der 1293 an den Bischof von Hildesheim vertauscht wurde. Hildesheimer Lehnsnehmer im Ort waren die Herren von Heere. Um 1500 erscheint Henneckenrode unter den Burgen und Burgsitzen im Hochstift Hildesheim. Auf die Herren von Heere folgten 1567 die Herren von Salder. Sie errichteten 1579/80 das Schloss Henneckenrode. Es wurde 1685 an die von Bochholtz verkauft, die das Lehngut 1813 in ein Allod umwandeln ließen und es 1820/1822 an den Hildesheimer Friedrich Blum veräußerten, der 1831 testamentarisch eine Waisenhausstiftung verfügte. Das Waisenhaus mit Schule in Schloss Henneckenrode besteht seit 1838. (Gudrun Pischke)

Bauentwicklung:

Über den Vorläufer von Schloss Henneckenrode, den Burgsitz, ist nichts bekannt. Das 1579/80 errichtete Schloss ist ein doppelstöckiger Rechteckbau im Stil der Weserrenaissance. Die Kirche wurde 1597 errichtet und die Wirtschaftsgebäude um 1867. Am Ende des 17. Jhs. wurde das ursprüngliche Schloss durch den Bau des Verwalterhauses auf der Südseite und des Wirtschaftstraktes im Westen zu einer Vierflügelanlage komplettiert. (Gudrun Pischke)

Baubeschreibung:

Anstelle der mittelalterlichen Burg ist Ende des 16. Jahrhunderts das noch erhaltene Schloss errichtet worden. Die gesamte Anlage gruppiert sich um einen Innenhof. Zur Nette hin liegt der Schlosspark. Seit 1838 ist es als Blumsche Stiftung Waisenhaus bzw. Kinderheim. (Gudrun Pischke)

Arch-Untersuchung/Funde:

Keine