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Veltheim

Geschichte:

Die seit 1160 nachweisbaren Herren von Veltheim kamen wohl in dieser Zeit in den Besitz der Burg als herzogliches Lehen. Nachdem die Burg 1492 von der Stadt Braunschweig verwüstet worden war, veräußerten die von Veltheim sie an die Herren von Honrodt. 1494 wurden diese vom Herzog mit der Burg belehnt und errichteten an ihrer Stelle ein neues Schloss, das sie bis zu ihrem Aussterben in männlicher Linie 1814 besaßen. Nachdem die nun als Frau von Warkotsch neu verheiratete Witwe des letzten Herren von Honrodt 1832 die Burg verlassen hatte, kam sie wieder an die Familie von Veltheim. (G. Pischke)

Bauentwicklung:

Über die mittelalterliche Baugeschichte ist nichts bekannt. Die Neuerrichtung der von Gräben umgebenen Burganlage erfolgte zwischen 1555 und 1579 um einen rechteckigen Hof. Der Eckturm über dem Graben datiert von 1563. Im Jahr darauf wurde mit dem Bau des neuen Hauptgebäudes über den alten Grundmauern begonnen. Brücke und Torhaus wurden 1767 erneuert. Im 19. Jahrhundert wurden das zweistöckige Wohnhaus und Wirtschaftsgebäude neu gestaltet. (G. Pischke)

Baubeschreibung:

Das Mitte des 16. Jahrhunderts errichtete Schloss ist von einem Wassergraben umgeben, der ein Areal von 56 x 45 m umschließt und von einer Quelle im Nordosten gespeist wird. Die Gebäude gruppieren sich um den rechteckigen Hof, wobei der Blick zur Dorfkirche frei bleibt. An den trutzigen Steinbau des Wohnhauses im Nordosten schließt ein Fachwerkbau an. Südöstlich grenzt an das Wohnhaus ein kleiner, rechteckiger Turm an, der mit einem Bogen den Burggraben überspannt. Gegenüber der vom Gutsbereich im Südosten in den Schlosshof führenden Steinbrücke befindet sich das Torhaus.
Auf dem Merianstich von 1654 ist noch ein alles überragender, vermutlich achteckiger Turm dargestellt. (G. Pischke)

Arch-Untersuchung/Funde:

Keine