EBIDAT - Die Burgendatenbank

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Reitling

Geschichte:

1260 überlassen die Herren von der Asseburg die einstige Burg dem Bischof von Halberstadt, der sie dem Deutschen Orden übertrug und ihm erlaubte, hier eine Kirche zu bauen. Mit Übersiedlung der Kommende des Deutschen Ordens nach Lucklum spätestens 1275 bestand hier nur noch ein Vorwerk, das 1626 in Flammen aufging. Die Wälle wurden 1840 abgetragen. (G. Pischke)

Bauentwicklung:

Beim gegenwärtigen Forschungsstand können keine Angaben zur Baugeschichte gemacht werden. Die Burg war nach den Quellen schon 1260 nicht mehr vorhanden. (S. Eismann)

Baubeschreibung:

Heute sind von der Burg nur noch schwache Bodenunebenheiten erkennbar.
Aussagen zur Gestalt der Burg können lediglich anhand einer Karte des Jahres 1772 gemacht werden. Danach besaß das Burgareal die Form eines Quadrats, dessen Südseite von drei kleineren Wällen begrenzt war. Ein vierter verlief quer zu ihnen an ihrem Westende. Ein weiterer Wall schloss im Süden diese Wälle ein und erstreckte sich auch entlang der Westseite. Im Norden befand sich ein kleiner Teich, dessen Ostseite durch einen Wall begrenzt war. Der Osten der Anlage wurde durch den noch heute vorhandenen großen Teich geschützt. Beim Abtragen der Wälle sollen 1840 auch die Überbleibsel einer Kapelle gefunden worden sein. (Stefan Eismann)

Arch-Untersuchung/Funde:

1823 sollen Reste der Kapelle neben dem Vorwerk gefunden worden sein. (S. Eismann)