EBIDAT - Die Burgendatenbank

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Sánci dulo

Geschichte:

Wir besitzen keine Schriftquelle, die über die Befestigung Aufschluss geben könnten. Auch die in seiner Nähe aufgrund von archäologischen Funden identifizierte Siedlung kommt in den Urkunden nicht vor. Es ist aber anzunehmen, dass dieses Gebiet - ähnlich, wie das etwa 2 Km nordöstlich liegende Dorf und Felsenburg Csókako - schon früh zu den Besitzungen des Adelsgeschlechtes Csák gehörte. Später teilte es die Geschichte von Csókako, zu welcher Gemarkung es auch heute gehört. (Istvan Feld)

Bauentwicklung:

Mangels einer Grabung ist weder die Bauzeit, noch die Funktion der kleinen Burg bekannt. So basieren die Vorschläge der bisherigen Forschung (urzeitliche Befestigung, Vorläufer der Steinburg von Csókakoaus dem 10-13. Jh., ein früher Sitz des Csák-Geschlechtes aus dem 12-13. Jh. oder Beobachtungspunkt der frühen Neuzeit in der Sichtweite zu einer wichtigen Landstrasse) nur auf historsichen Kombinationen (Istvan Feld)

Baubeschreibung:

Der eiförmige kleine Hügel (25x15 M) erhebt sich zwischen zwei Teilen (Látó- und Dávid-Berg) eines schmalen und niederigen, paralell mit der etwas westlich führenden Landstrasse Mór-Székesfehérvár liegenden Bergrücken. Ein halbkreisfrörmiger Graben trennt im Norden das Burggelände vom höheren Bergplateau ab. Im Osten bzw. Südosten reichte zum Schutz allein der steile Berghang. Der um Mitte des 20. Jhs. Hier beobachtete niederige Wall am Plateaurand ist heute schon nicht mehr aufzufinden. (Istvan Feld)

Arch-Untersuchung/Funde:

Eine Grabung fand hier noch nicht statt, Fundstücke konnten auch nicht gesammelt werden. Ab Mitte des 19. Jhs. Bis in die 60-er Jahre des 20. Jhs. Datierte man die Anlage eher in die Bronzezeit, danach nahmem die meisten Forscher - darunter György Terei, der die Anlage 1997 vermessen hatte - meist für eine Datierung ins Mittelalter. (Istvan Feld)