EBIDAT - Die Burgendatenbank

Eine Initiative der Deutschen Burgenvereinigung Menu

Winterbach, Burgklinge

Geschichte:

Der Ort wird zum ersten Mal 1046 erwähnt und zählte wohl zum salischen Hausgut. Kaiser Heinrich III. hielt sich hier 1046 und 1048 auf. Von den Staufern kam der Ort wohl schon 1250 an Württemberg. Weiteren Besitz im Ort erwarben sie von den Herren von Urbach. Der Burgstall in der Burgklinge wird zum ersten mit dem Flurnamen selbst und dann mit dem - wenn auch schon gestörten - Burghügel belegt. "Ein definitiver Nachweis für die Existenz der Burg fehlt aber bislang". (Christoph Engels)

Bauentwicklung:

Mangels Quellen kann zur Baugeschichte nichts ausgesagt werden.

Baubeschreibung:

Der ovale, nierenförmige Hügel hat seine Umrissform nicht allein vom inzwischen völlig abgebrochenen, neuzeitlichen Haus auf der Südseite. Der Hügel folgt der Talform, weshalb eine Ansprache als künstlicher „Burghügel“ fraglich erscheint. Auch die Flurkarte von 1832 nährt den Eindruck, dass es sich hier um die Erosionsform einer Hangterrasse handelt. Auch in den beim Abriss des Hauses geschaffenen Abbruchkanten zeigen sich keine Funde oder verdächtige Bodenschichten. (Christoph Engels)

Arch-Untersuchung/Funde:

Vom Bergsporn darüber liegt im Landesdenkmalamt die Notiz von der Beobachtung eines Grabens vor. Dieser ist heute im Gelände nicht auszumachen.