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Meesenburg

Geschichte:

Die Meesenburg liegt auf dem 225,8 m hohen Mesenkopf südlich der Stadt Lübbecke. Als Bauherr gilt Graf Otto I. von Tecklenburg (1209-1263). Ihr Bau fällt in die die Zeit vor 1221, vermutlich um 1213. Die Grafen von Tecklenburg besaßen nördlich des Wiehengebirges ausgedehnten Grundbesitz. Die Bischöfe von Minden und Osnabrück eroberten und zerstörten die Burg kurz nach ihrer Errichtung vermutlich um 1213. Die jüngere Mindener Bischofschronik vermerkt, ihre Steine seien beim Bau der Kirche St. Andreas in Lübbecke verwendet worden. (Andreas Kamm)

Bauentwicklung:

Die Höhenburg wurde 1216 durch die Bischöfe von Minden und Osnabrück zerstört. Es liegen keine weiteren Hinweise zur Baugeschichte der hochmittelalterlichen Dynastenburg vor. (Andreas Kamm)

Baubeschreibung:

Die Anlage besteht aus zwei künstlichen Erhebungen mit umlaufendem, insbesondere an der Ostseite sichtbaren Graben. Die Burg hatte demnach anscheinend eine langrunde Form.Die Größe der Hauptburg beträgt etwa 20 x 20 m, die der westlich gelegenen Vorburg ca. 16 x 16 m. Im steil abfallenden Hang des Wiehengebirges ist auf der Südseite nur bei der Hauptburg partiell noch ein Graben erkennbar. (Andreas Kamm, Stefan Eismann)

Arch-Untersuchung/Funde:

Lesefund eines Armbrustbolzens.