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Lahde

Geschichte:

Der abgegangene Stammsitz der ritteradeligen Familie von Lahde (Lothe, Lohde) lag an unbekannter Stelle in Lahde. Ritter Heinrich "de Lohde" verkaufte vor 1167/68 seine "curiam ... in Lothen". Der Besitz kam in dieser Zeit an Herzog Heinrich den Löwen. Anlässlich seiner Hochzeit mit der englischen Königstochter Machtildis 1168 schenkte er das Gut der Kirche zu Minden. Heinrich de Lothen selbst erwarb anscheinend damals das Bürgerrecht in Minden, wonach der Stammsitz damals aufgegeben zu sein scheint. Die Familie von Lohde hatte allerdings Mitte des 13. Jh.s noch Besitz in Loh im Kirchspiel Lahden: Ritter Werner de Lothen verkaufte vor 1253 vier dortige Hufen an den Herzog von Braunschweig, seinen Dienstherrn. 1256 veräußerte Ritter Heinrich de Lothe dem Kloster Loccum 1256 zwei Kurien in Loh. (Andreas Kamm)

Bauentwicklung:

Zur Baugeschichte des nicht lokalisierten Stammsitzes der ritteradeligen braunschweigischen Ministerialenfamilie von Lahde sind keine zuverlässigen Angaben möglich. (Andreas Kamm)

Baubeschreibung:

Zum Grundriss und zur Baugestalt des abgegangenen hochmittelalterlichen Stammsitzes des Rittergeschlechts von Lahde liegen keine Mitteilungen vor. (Andreas Kamm)