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Altenkamp

Geschichte:

Das Haus Altenkamp wird als Burgmannensitz eines dort ansässigen Zweigs der Herren von Düthe erstmals 1394 erwähnt, als diese Haus Tunxdorf erwarben. Laut vom Bruch beginnt die Geschichte des Hauses Altenkamp aber erst in der Mitte des 16. Jhs. als Gründung der Herren von Düthe gen. Buth zu Tunxdorf. 1601 starb der Zweig der Herren von Dünthe-Altenkamp aus und die Burg ging an die Linie von Dünthe-Fresenburg. 1687 starb auch diese Linie aus und deren Besitztümer gingen an den damaligen Schwiegersohn Johann Caspar von der Ruhr. Dessen Tod 1687 bedeutete das Ende der gemeinsamen Geschichte der Häuser Altenkamp und Tunxdorf, denn bei der Aufteilung des Besitzes unter den Söhnen Johann Caspar und Gerhard Tieman von der Ruhr fiel Altenkamp an Gerhard Tiemann. Aus finanziellen Gründen verkaufte dieser Altenkamp 1723 an den Drosten des Emslandes, Hermann Anton von Velen. Dieser ließ 1728 das heutige Herrenhaus errichten. Nach seinem Tod ging das Schloss an Clemens August von Landsberg zu Erwitte über. 1856 wurde das Schloss an die Familie Behnes verkauft, von denen die Stadt Papenburg es 1971 erwarb. (Stefan Eismann)

Bauentwicklung:

Über die mittelalterliche und frühneuzeitliche Baugeschichte von Gut Altenkamp existieren keine archäologischen oder historischen Aufschlüsse. Das heutige Schloss wurde 1728 durch den Architekten Peter Pictorius errichtet. (Stefan Eismann)

Baubeschreibung:

Über die Gestalt der mittelalterlichen und frühneuzeitlichen Bauphasen ist nichts bekannt. Das heutige Schloss besteht aus einem zweistöckigen Backsteingebäude über hohem Kellergeschoss mit kurzen Seitenflügeln und Walmdächern. Der Eingang gestaltet sich aus einer zweiseitigen Freitreppe mit Podest und Portal. (Stefan Eismann)

Arch-Untersuchung/Funde:

Keine