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Alfeld

Geschichte:

Das um 1020 genannte Alfeld wurde Mitte des 13. Jahrhunderts zur Stadt. Die davor liegende, Leineübergang und Stadt schützende Burg des Bischofs von Hildesheim wird 1358 erwähnt. Bei der Plünderung der Stadt durch die Herzöge von Braunschweig-Grubenhagen und Braunschweig-Göttingen 1369 ließen diese eine Burg "aufführen". Es ist unklar, was damit gemeint ist: die Errichtung einer Belagerungsburg oder der Wiederaufbau der Burg vor der Stadt. Die Burg war seit vor 1387 bis nach 1421 an die Herren von Steinberg verpfändet. Gegen Ende des 15. Jahrhunderts war die Burg wohl weitgehend aufgegeben, hier lebten 1491 und 1498 arme Leute. (Gudrun Pischke)

Bauentwicklung:

Es ist lediglich überliefert, dass die Herren von Steinberg 1406 am Leinetor einen Turm errichteten, der 1414 erhöht wurde. Der Bischof gestattete dem Rat der Stadt, durch den neuen Turm wieder wie früher den Weg zu führen. Auf dem alten Burgplatz wurde eine 1522 an einen anderen Ort verlegte Kapelle und der "Wasserfriedhof" für Selbstmörder angelegt. (Gudrun Pischke)

Baubeschreibung:

An die Alfelder Burg erinnert noch der als "Burgfreiheit" bezeichnete Bereich vor dem Beginn der Fußgängerzone nach dem Kreisverkehr. Heute steht dort ein modernes Gebäude. (Gudrun Pischke)

Arch-Untersuchung/Funde:

Keine