EBIDAT - Die Burgendatenbank

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Kukeriulenburg

Geschichte:

Es gibt keine Schriftzeugnisse. Lage und Form der Burg sprechen für eine Datierung in das Frühmittelalter. In der Neuzeit soll die Anlage laut mündlicher Überlieferung als Viehgehege genutzt worden sein. (G. Pischke)

Bauentwicklung:

Es gibt keine Schrift- oder archäologischen Zeugnisse zur Baugeschichte. (G. Pischke)

Baubeschreibung:

Die Kukeriulenburg liegt auf dem Grat eines Höhenzuges, dessen Nordostflanke deutlich steiler abfällt als seine Südweststeite. Sie umfasst ein Oval von 105 x 65 m Größe.
Der umgebende Wall ist bei max. 8 m Basisbreite noch bis zu 1,5 m hoch erhalten, die Wallkrone ist noch bis zu 2 m breit. Außen verläuft ein 7 m breiter und 1,5 m tiefer Graben. An der Steilkante im Osten ist der Wall auf einer Länge von ca. 45 m unterbrochen. Der Hang ist hier künstlich versteilt, so dass eine Geländestufe unterhalb der Burganlage entsteht. Im südlichen Innenraum befindet sich eine rechteckige Erhöhung von 10 x 25 m Größe, die von einem sehr flachen Graben umgeben ist. Südlich des Hügels wurden Mauerreste beobachtet. Von den beiden Zugängen ist der südliche wahrscheinlich der ursprüngliche, der nordwestliche hingegen wohl neueren Datums. (G. Pischke)

Arch-Untersuchung/Funde:

Keine